Buch & Kritik 2011.2


Do., 13.10.11, 19.00 Uhr

Buchvorstellung: "Mein elfter September" (Conte Verlag)

mit den Autoren Jörg W. Gronius (Saarbrücken) und Alex Feuerherdt (Köln)

Ort: I.G.Farben-Campus der Universität Frankfurt, Raum IG 457, Grüneburgplatz 1

Veranstalter: Initiative Studierender am I.G.Farben-Campus und Prozionistische Linke Frankfurt

Unterstützer: AStA der Universität Frankfurt, Honestly-Concerned und JungdemokratInnen/ Junge Linke Rheinland-Pfalz

Zehn Jahre nach dem Angriff auf das World Trade Center in New York ist es Zeit für eine Rückschau: Wie einschneidend war dieser »Angriff auf die gesamte westliche Welt«? Das Ereignis war so außerordentlich, dass es eine Qualität bekommen hat wie sonst nur etwa die Ermordung John F. Kennedys. Es veränderte nicht nur die politische und militärische Situation in der Welt, sondern hat sich tief in das Bewusstsein unserer Gesellschaft eingegraben. Die Autorinnen und Autoren der Beiträge in diesem Band geben dem Ausdruck. Subjektiv durchwirkte Reflexionen und Berichte, Träume und Albträume, Bilder und Glossen reagieren auf den elften September 2001 und das, was er ausgelöst hat. Die historische Auseinandersetzung hat heute, gerade nach der Tötung Osama Bin Ladens, erst begonnen.

Der Offenbarungseid (nicht nur) der Linken - Ein Resümee, zehn Jahre nach 9/11    
                                                                                                                                                           
"Mir ist erst durch 9/11 wirklich bewusst geworden, was Antiamerikanismus bedeutet und wie prägend er für eine Linke ist, die in ihrer ‚antiimperialistischen’ Abneigung gegenüber den USA bisweilen nicht einmal vor der Annäherung an Islamisten zurückschreckt – getreu dem Leitsatz ‚Der Feind meines Feindes ist mein Freund’ –, obwohl sie dadurch genau jene Versprechungen von Glück und Freiheit verrät, die sie sich doch eigentlich auf ihre Fahnen geschrieben hat. Aus einer vermeintlich fortschrittlichen Gesinnung heraus wird so ziemlich alles, was die Vereinigten Staaten tun und lassen, mit unheilbar gutem Gewissen verworfen, verurteilt und verdammt. Widerfährt den Amerikanern Unheilvolles, dann haben sie es sich redlich verdient, weil sie es selbst verursacht haben – immer. Die Argumentation geriert sich dabei als Ausweis von Vernunft, die Kritik gibt sich als Einsicht in die Notwendigkeit aus. Doch schon die außergewöhnliche Verve, mit der die Anklagen gegen Amerika präsentiert werden, und die bizarre Besessenheit, mit der das Gros der Linken sich auf die USA stürzt, verraten das Ressentiment, das dem stets von vornherein feststehenden Urteil über ‚die Amis’ innewohnt. Dieses Ressentiment – das auch Islamisten, Sozialdemokraten, Grüne, deutsche Liberale und die Rechten auszeichnet – bringt politische Strömungen zusammen, die sonst mehr teilt als eint; es ist sinn- und gemeinschaftsstiftend, nicht zuletzt mit Blick auf die deutsche Geschichte.“ (Auszug aus dem Beitrag von Alex Feuerherdt für das im Conte-Verlag erschienene Buch „Mein Elfter September“)

Alex Feuerherdt (42) ist Lektor und freier Publizist. Er lebt in Köln und schreibt schwerpunktmäßig über den Nahen Osten, u.a. für KONKRET, die Jungle World, die Jüdische Allgemeine und den Tagesspiegel.

Adornos Geburtstag

Feierabend. Am 11. September 2001 fährt ein Werbetexter mit dem Auto von Hannover aufs Dorf nach Hause. Gut 60 Kilometer, auf denen man Radio hören und sich allerlei Gedanken machen kann. Am 11. September 1903 wurde Theodor Ludwig Wiesengrund-Adorno in Frankfurt am Main geboren. Katholisch getauft mit jüdischem Großvater und assimiliertem Vater.

Jörg W. Gronius, 1952 in Berlin geboren, studierte Theaterwissenschaften und arbeitete als Dramaturg und Regisseur. Gronius schreibt Texte über und für das Theater, vor allem Dramen und Libretti. 2002 erschien die Kurzgeschichtensammlung „Das Wunder“,  2003 die Gedichtsammlung „Beckfeld“. Für die autobiographisch motivierte Romantrilogie „Ein Stück Malheur“ (2000), „Der Junior“ (2005) und „Plötzlich ging alles ganz schnell“ (2007) erhielt er den Ben-Witter-Preis.

Sa., 15.10.11, 19.00 Uhr

Buchvorstellung: "Poetischer Enthusiasmus" (Böhlau Verlag) mit dem Autor Magnus Klaue (Berlin)

Ort: Café Kurzschlusz/  Fachhochschule Frankfurt, Kleiststraße 5

Veranstalter: autonome liste café kurzschlusz

Unterstützer: AStA der FH Frankfurt

Einst für ihren naiven Geist gepriesen oder geschmäht, gilt Else Lasker-Schüler heute als Zeitgenossin in fast jeder Hinsicht. Demgegenüber zeigt die vorliegende Studie, dass der radikale Impuls ihres Œuvres nur erfasst werden kann, wenn die vermeintlich trivialen Gehalte ernst genommen werden, die ihrem Werk bis an die Schwelle des Exils zugrunde liegen und sich als Ästhetik der Kolportage beschreiben lassen. Lasker-Schülers Grundgestus einer polemischen Negation bürgerlicher Hoch- wie populärer Massenkultur wird anhand ihrer Poetik der Kindheit, der Kritik des Kindheitskults Peter Hilles, der Affinität zum Dichtungskonzept Gustav Landauers, der Auffassung von Kitsch und Nonsenspoesie sowie ihrer Poetik der Urbanität nachgezeichnet.

In seiner "Berliner Kindheit um neunzehnhundert" sowie in der "Einbahnstraße" beschreibt Walter Benjamin Erfahrungen bürgerlicher Kindheit, die sich auf keine bürgerliche Pädagogik und keine romantische Kindheitsideologie reduzieren lassen. Diese kreisen immer wieder um das Glück einsamen Lesens und Spielens - Szenen einer Selbstvergessenheit, in der Alleinsein nicht Privation, sondern Erfüllung bedeutet und die eine Sehnsucht weckt, an die der Erwachsene sich nicht mehr erinnern darf, will er nicht der universalen Lüge gewahr werden, auf der seine Existenz beruht. An solche kindlichen Lese- und Spielszenen knüpft auch Else Lasker-Schüler an, die von sich behauptet hat, ihre gesamte Dichtung sei im Grunde dem kindlichen Knopfspiel entsprungen. Der Vortrag entfaltet diese Poetik der Kindheit bei Lasker-Schüler in Rekurs auf Benjamin, aber auch in Absetzung zu damaligen pädagogischen und psychologischen Diskussionen über Kindheit.

Magnus Klaue hat sich mit der Arbeit "Poetischer Enthusiasmus. Else Lasker-Schülers Ästhetik der Kolportage" an der FU Berlin promoviert und lebt derzeit als freier Autor in Berlin.

Sa., 22.10.11, 19.00 Uhr: Vorabendveranstaltungen zum Israelkongress 2011

"Deutschland - Israel: Ein schwieriges Verhältnis" mit Nirit Bialer (Berlin), Tilmann Tarach (Freiburg) und Alex Feuerherdt (Köln)

Ort: THE PURE BASEMENT, Poststraße 20, Frankfurt

Veranstalter: Mideast Freedom Forum Berlin

Unterstützer: Prozionistische Linke Frankfurt

Anschließend: Meschugge Party





Buch & Kritik 2011.1 - Veranstaltungen zum Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus und zum Unabhängigkeitstag des Staates Israel



Sa., 07.05., 20 Uhr, Café Kurzschlusz der Fachhochschule Frankfurt, Kleiststraße 5: "Nie wieder Deutschland? Die Linke im Zusammenbruch des 'realen Sozialismus'" - Buchvorstellung mit dem Autor Jan Gerber aus Halle.  Anschließend Party zum 08. Mai.

“Nie wieder Deutschland!” – Unter diesem Motto mobilisierte die außerparlamentarische Linke im Mai 1990 nahezu strömungsübergreifend auf den Frankfurter Opernplatz, um gegen die Wiedervereinigung zu demonstrieren. Als wenige Monate später der Zweite Golfkrieg begann, war diese ungewohnte Harmonie vorbei. Eine Minderheit solidarisierte sich unter Verweis auf die Bedrohung Israels durch irakische Scud-Raketen mit den alliierten Truppen am Golf; die Mehrheit versuchte die Gewißheiten, die sie durch den Untergang des Ostblocks verloren hatte, durch die Parteinahme für das Baath-Regime zu retten. In den Monaten zwischen dem Fall der Mauer und dem Zweiten Golfkrieg verloren nicht nur die dominanten innerlinken Abgrenzungsbedürfnisse des 20. Jahrhunderts ihre zentrale Bedeutung. Es wurden zugleich die Grundlagen der Auseinandersetzungen gelegt, die die außerparlamentarische Linke die nächsten zwanzig Jahre prägen sollten.

Veranstalter: Autonome Liste Café Kurzschlusz Unterstützer: AStA der FH Frankfurt


Di., 24.05., 20 Uhr, I.G. Farben Campus der Universität Frankfurt,
Hörsaalzentrum HZ 4, Grüneburgplatz 1: "Gegenaufklärung - Der postmoderne Beitrag zur Barbarisierung der Gesellschaft" - Buchvorstellung mit den Herausgebern Alex Gruber aus Wien und Philip Lenhard aus München.

Die postmoderne Philosophie ist nichts anderes als “das Nachleben des Nationalsozialismus in der Demokratie” (Adorno). Weil der radikale Bruch mit dem Denken, das zu Auschwitz führte, ausblieb, weil vielmehr bereits in den sechziger Jahren gerade von links in vermeintlich tabubrecherischer Weise versucht wurde, die nationalsozialistische Philosophie für scheinbar “emanzipatorische” Projekte nutzbar zu machen, erscheint die deutsche Ideologie heute als links und progressiv. Diese neueste deutsche Ideologie ist nicht nur eine philosophische Strömung, sondern Ausdruck einer gesellschaftlichen Tendenz. Die postmoderne Übung, jede allgemeine Begriffsbestimmung als “logozentrisch” und jede Betrachtung der Gesellschaft unter Vernunftkriterien als totalitär zu denunzieren, ist sowohl Reflex der objektiven Unbrauchbarkeit der Welt unter den Verhältnissen spätkapitalistischer Vergesellschaftung als auch der Versuch einer Sinnstiftung ebendieser Verhältnisse. In seinem Kult der Unmittelbarkeit schließlich sucht der Poststrukturalismus den Schulterschluß mit dem radikalen Islam und verrät jede Idee von Versöhnung.

Veranstalter: Prozionistische Linke Frankfurt Unterstützer: Honestly-Concerned, Initiative Studierender am IG Farben Campus, Jüdischer Jugend- und Studentenverband Hessen und Zionistische Organisation Frankfurt



Buch & Kritik 2010


Veranstaltungen zur Buchmesse in Frankfurt am Main


1.) Mittwoch, 06.10.10, 20.00 Uhr, Raum NG.1.741a am I.G.Farben-Campus der Uni Frankfurt, Grüneburgplatz 1. "Iran im Weltsystem - Bündnisse des Regimes und Perspektiven der Freiheitsbewegung" (Studien Verlag) und "Verratene Freiheit – Der Aufstand im Iran und die Antwort des Westens" (Verbrecher Verlag) Bücherpräsentation und Vorträge mit den Herausgebern Stephan Grigat (Wien), Oliver Piecha (Wiesbaden) und Thomas von der Osten-Sacken (Frankfurt). Moderation: Alex Feuerherdt (Köln).

Hätte das iranische Regime nicht 30 Jahre lang Unterstützung aus Europa, Russland und einer Reihe semiperipherer Dritte-Welt-Staaten erhalten, und hätten seine Gegner nicht über Dekaden versucht, mit ihm zu verhandeln und es zu beschwichtigen, würde es heute wohl nicht mehr existieren. Als eines der maßgeblichen Schwellenländer und eine regionale Großmacht war die “Islamische Republik Iran" in den letzten 30 Jahren ein wichtiger Bestandteil der globalen Machtstruktur, dem von zentralen Akteuren der Weltpolitik mal mit Appeasementpolitik, mal mit offener Kollaboration begegnet wurde.
“Iran im Weltsystem" analysiert neben Perspektiven der neu konstituierten iranischen Freiheitsbewegung und dem aktuellen Stand des Nuklearprogramms die globale Bündnispolitik des iranischen Regimes. Die Beiträge beschreiben die europäische, russische und US-amerikanische Iran-Politik, thematisieren die Bedrohung Israels, skizzieren die aktuellen Wirtschaftsbeziehungen Österreichs, Deutschlands und der Schweiz zum Iran und beleuchten die Bündnispolitik des Regimes in Asien, Afrika und Lateinamerika. Die Begeisterung von Neonazis für das iranische Regime wird ebenso unter die Lupe genommen wie die Bewunderung für das iranische Kino.


Es war nicht nur ein Protest gegen gefälschte Wahlen, der sich im Juni 2009 im Iran erhob, sondern ein massenhafter Aufstand, ja, eine demokratische Revolutionsbewegung: Millionen haben gründlich die Nase voll von den Mullahs. Das gute Leben und die Freiheit. Die zwei uneingelösten Glücksversprechen der bürgerlichen Revolution waren damit auf die Tagesordnung gekommen. Nicht etwa in Europa, sondern in den Straßen des Iran. In Europa und den USA dachte man jedoch noch nicht einmal daran, diesen Aufstand zu unterstützen, man beließ es bei Lippenbekenntnissen. Aber auch in Europa gehören die uneingelösten Glücksversprechen auf die Tagesordnung. Freiheit und ein gutes Leben gibt es nirgendwo umsonst.   
“Verratene Freiheit” ist ein Buch über die Freiheit und den westlichen Verrat an ihr; ein Plädoyer von Autorinnen und Autoren aus Europa, dem Iran und den USA für einenneuen Säkularismus und gegen den »Sozialismus des 21. Jahrhunderts«.

                                                                                                                          Veranstalter: Prozionistische Linke Frankfurt
Unterstützer: Honestly-Concerned, Initiative Studierender am I.G.Farben-Campus, Jüdischer Jugend- und Studentenverband Hessen und Zionistische Organisation Frankfurt




2.) Samstag, 09.10.10, 20.00 Uhr, Café Kurzschlusz, Gebäude 5 der FH Frankfurt, Kleiststraße 5. "Von Adorno zu Mao - Über die schlechte Aufhebung der antiautoritären Bewegung" (Ca Ira Verlag) Buchpräsentation und Vortrag mit Jens Benicke (Freiburg). Moderation: Ole Schmitt (Frankfurt). Im Anschluss Kneipe mit revolutionärem Liedgut der letzten Jahrzehnte.

Nachdem 1956 sowjetische Panzer den Aufstand gegen das staatskapitalistische Regime in Ungarn niedergeschlagen haben, entsteht aus dem Protest dagegen im Westen eine „Neue Linke“, die sich explizit gegen Stalinismus und Sozialdemokratie wendet. Diese sich zuerst in den USA, Frankreich und Großbritannien entwickelnde Strömung entdeckt dabei auch die dissidenten Traditionen der ArbeiterInnenbewegung, vom Rätekommunismus bis zum westlichen Marxismus, wieder.
Die Besonderheit der Neuen Linken in der Bundesrepublik ist dabei ihr starker Bezug auf die Kritische Theorie. Durch die antiautoritäre Studentenbewegung der Sechziger Jahre kommt diese in Deutschland zum ersten Mal praktisch zur Geltung. An Adorno, Horkheimer und Marcuse orientierte studentische Theoretiker wie Hans-Jürgen Krahl, Frank Bökelmann u. a. schaffen es Mitte der sechziger Jahre kurzzeitig im heterogen „Sozialistischen Deutschen Studentenbund“ (SDS) die Oberhand zu gewinnen und die dort ebenfalls stark vertretene traditionslinke Strömung zurückzudrängen.
Doch dieser erfreuliche Zustand ist nur von kurzer Dauer, denn schon auf dem Höhepunkt der studentischen Proteste entstehen aus der antiautoritären Bewegung heraus neoleninistische Strömungen, die die Kritische Theorie als vermeintlich „kleinbürgerlich“ zurückweisen. Diese Entwicklung fällt zeitlich zusammen mit einerseits erkennbaren Niederlagen der Bewegung, so verabschiedet etwa der Bundestag die Notstandsgesetze und andererseits einer deutlichen personellen Ausweitung der Proteste. Die bis dato überschaubare antiautoritären Gruppen stoßen erkennbar an ihren Grenzen. Die folgende „schlechte Aufhebung der antiautoritären Bewegung“ und die Konstitution der Mao-stalinistischen K-Gruppen bedeutet dann die endgültige Abkehr eines großen Teils der Protestbewegung von der Kritischen Theorie und den von ihnen selbst bis vor kurzen vertretenen Positionen. Aus der antiautoritären Bewegung entwickeln sich autoritäre Kaderorganisationen, die sämtliche emanzipatorischen Errungenschaften der Revolte in ihr Gegenteil verkehren. 

Veranstalter: Autonome Liste Café Kurzschlusz
Unterstützer: AStA der FH Frankfurt 

                                              

      

Solidarität mit Israel - Antisemitismus ist keine Abenteuer-Kreuzfahrt!

- Demonstration gegen das Bündnis aus Rechtsradikalen, Linken und Islamisten –
                                                                                                                                 
So., 20.06.10, 13 Uhr: Beginn der Demonstration auf der Berger Straße (U-Bahn-Station Bornheim-Mitte)  

Antisemiten drängt es zur konformistischen Revolte. Der Versuch, die Blockade des Küstenstreifens vor Gaza zu hintertreiben, der am 31. Mai von der israelischen Armee beendet wurde, war als symbolischer Sieg konzipiert, als „ein gestatteter, vielmehr ein gebotener Exzess, ein feierlicher Durchbruch eines Verbotes.“ (Freud) Was Rechte, Linke und Moslems in sechs Schiffen, von denen jedes einzelne als Miniaturausgabe des internationalen antisemitischen Gruselbündnisses betrachtet werden kann, ins Mittelmeer trieb, war die Lust am Ausnahmezustand, den man durch die feierliche Verletzung der israelischen Schutzzone herbeizuführen trachtete, um sich als Opfer zu inszenieren und die Weltöffentlichkeit gegen Israel aufzuwiegeln. Nichts anderes war das Ziel der Flotte nach Gaza und hierfür war man zu allem bereit.

Der Wahn, der zur antizionistischen Aktion drängt, ist nicht ohne Kalkül. Diejenigen, die den Schiffskonvoi gegen Israel zu verantworten haben, wussten, dass die israelische Armee den Einfall nicht würde dulden können und haben die Eskalation gesucht. Daraus, dass die humanitäre Hilfe für die Menschen in Gaza lediglich als Vorwand diente, machen die Beteiligten folglich keinen Hehl. Kurz nachdem einige ihrer Parteigenossen mit noch halb nassen Trekkingsandalen die opfergemäße Variante des Frontberichts in die Welt zürnten, brachte die friedenspolitische Sprecherin der Partei die Linke, Christine Buchholz, die Absicht der antizionistischen Aktion auf den Punkt: „Natürlich wußten alle Beteiligten, daß es eine riskante Aktion ist. Die »Free Gaza«-Bewegung hat versucht, den politischen Preis hochzutreiben.“

Für die Antizionisten und Antizionistinnen stand der Erfolg der Aktion von Anfang an fest: würden sie Gaza erreichen, hätten sie einen Präzedenzfall geschaffen; würden sie gestoppt, würde Israel von allen Seiten dafür verurteilt werden, gegen friedliche Demonstranten militärisch vorzugehen. „Hitler hat Konzentrationslager in Europa errichtet. Jetzt errichtet der Zionismus Konzentrationslager in Palästina. Daher wende ich mich an Israel: bedenkt, wie ihr diese Krise richtig löst. Wenn ihr unsere Kampagne zu stoppen versucht, werdet ihr von der ganzen Welt isoliert. Ihr werdet euch nur selbst Schaden zufügen. Das sind humanitäre Hilfsschiffe. Wir haben nicht ein einziges Klappmesser an Bord”, erläuterte der Chef der IHH, Bülent Yildirim, im Hafen von Istanbul die Taktik. Auch der Hamasführer Ismail Hanyieh wusste um die vorteilhafte Situation: „Wenn die Schiffe Gaza erreichen, ist das ein Sieg – und wenn sie von den Zionisten terrorisiert werden, ist das ebenfalls ein Sieg.“

Während der Islamismus die Strategie bestimmt, kommt den linken Knechten die Aufgabe zu, handfeste Kriegsabsichten in den Jargon der Demokratie zu kleiden, dessen schöner Schein genauso durchsichtig ist wie der Schleier humanitärer Hilfe, mit dem die Aufgebrachten ihren Akt antizivilisatorischen Ungehorsams notdürftig bedeckten. Der Lohn im interkulturellen Austausch: ein Platz an Bord einer Abenteuerkreuzfahrt, separierte Decks für Frauen inklusive. Wie es in diesen Linken tickt, konnte man in einem Beitrag der Sendung „Report Mainz“ vom 07.06.2010 bestaunen. Drei besonders finstere Gestalten der Linkspartei, von denen zwei im Deutschen Bundestag vertreten sind, demonstrierten darin den absonderlichen ästhetischen und seelischen Zustand antiisraelischer Linker.

Was den Islam und die Linke außer der Tatsache, dass ihre Darbietungen ausnahmslos hässliche Erscheinungen sind, miteinander verbindet, ist die kollektivnarzisstische Disposition dieser beiden Opfergemeinschaften. Das Gekränktsein der Linken ist evident: es gibt kein einziges Projekt, das sie nicht politisch und moralisch in den Sand gesetzt haben. Ihre Einfühlung in die reine Opferideologie, den Islam, wird durch den eigenen Bankrott begünstigt und manifestiert sich in einer Praxis, die zeigt, dass Lustgewinn, kurz: Abenteuerfeeling nur mehr als Destruktivität möglich ist, als  Antietatismus der dummen Kerls, der sich insbesondere am Staat der Juden ausagiert.  

Kern der konformistischen Revolte ist das Selbstopfer im autoritären Kollektiv. Mitglieder einer der autoritärsten Gesellschaften der Welt, der Türkei, eignen sich ganz offensichtlich in besonderer Weise für den globalen Kampf gegen Israel. Die türkischen Schiffsgenossen mussten nicht, sie wollten sterben. Von mindestens drei der neun Opfer der israelischen Militäraktion vor der Küste Gazas ist bekannt, dass sie ihr Testament verfassten, bevor sie mit der Marvi Marmara in See stachen. Über Ali Ekber Yaratilmis, einen türkischen Spendensammler für die IHH, der bei dem Einsatz der israelischen Marine ums Leben kam, wusste ein Freund zu berichten: „Er widmete sein Leben der Wohltätigkeitsarbeit. Das ist der Grund, warum er nach Gaza ging. Er wollte schon immer ein Märtyrer werden.” 

Was die Lage bedrohlich werden lässt, ist, dass in den europäischen Zeitungen der eine so schreibt, wie der andere, dass immer wieder klar ist, wer Schuld hat und die Berichterstattung zum „Nahen Osten“ ein ums andere mal nichts anderes ist, als die Anstiftung zur nächsten Attacke gegen Israel. Im Spiegel-Jargon heißt das dann: „Selten war die internationale Empörung über Israel so groß.“ Ein Blick in die Tageszeitungen nach der israelischen Erstürmung des Schiffes verrät das ganze Ausmaß der ideologisierten Geistlosigkeit und Lügenhaftigkeit der so genannten Welt-Öffentlichkeit. Erschreckend ist die Unbildung im Umgang mit der Berichterstattung. Kaum jemand hat sich daran gestört, dass nicht einmal die Fakten auf den Tisch gekommen sind. Die Faktenresistenz und Realitätsverleugnung, mit der in deutschen Medien gegen Israel Stellung bezogen wird, ist nur ein anderer Ausdruck des antizionistischen Konsenses, in dessen Mitte sich todesmutige Gotteskrieger und linke friedensbewegte Ideologen die Hand reichen.

Inzwischen macht sich im Übrigen eine weitere “Hilfsorganisation” auf den Weg nach Gaza: der iranische rote Halbmond will zwei mit Hilfsgütern beladene Schiffe, eskortiert von den paramilitärischen Pasdaran, Richtung Gaza entsenden. Derweil trifft sich Tayyip Erdogan mit Mahmud Ahmadinejad, um über „das Verhältnis der islamischen Staaten zu Israel“ zu sprechen und Möglichkeiten zu erörtern, aktiv gegen die Gaza-Blockade vorzugehen. Die Reihen der Feinde Israels schließen sich. 
Sie zumindest allesamt als das kenntlich zu machen, was sie sind: Kriegstreiber und potentielle Mörder, die sich hinter dem Ruf nach Frieden verschanzen; zu diesem Zwecke findet heute diese eine Demonstration für Israel statt, die vor allem eine Demonstration gegen das antisemitische Bündnis, das von der Linkspartei bis zur Hamas reicht, sein soll. 

Free Gaza from Hamas! Support Israel!

Veranstalter & Unterstützer (Stand 15.06.10): Antideutsche Koalition Rhein/Main, Casual CommunistsComité LibertéGruppe MorgenthauGruppe NirgendwoJungdemokratinnen/Junge Linke Rheinland-Pfalz, Neocommunistinnen, Prozionistische Linke Frankfurt & Redaktion Pólemos 













 


 

"Frieden durch Sicherheit - Sicherheit durch Frieden" - 2. Deutscher Israel-Kongress im Congress Center, Ludwig-Erhard-Anlage 1, Frankfurt a. M. am 22./23.10.11. [mehr]

"Die Kunst der Freiheit. Autonomie und Engagement nach Sartre und Adorno" -
Konferenz der Sonntagsgesellschaft im Institut Francais de Vienne und der Volkshochschule Hietzing in Wien vom 30.09.-02.10.11. [mehr] 

"Ein denkwürdiger Geburtstag: Gilad wird 25"
- Kundgebung der Pro-Israel-Initiative "Never again" auf dem Maria-Rubens-Platz in Siegen am So., 28.08.11, 15 Uhr. [mehr]

"Die Bedeutung des Staates Israel für die jüdische Diaspora"
- Vortrag von Dr. Shear-Yashuv aus Jerusalem am IG Farben Campus der Universität Frankfurt, Hörsaalzentrum HZ 4, Mo., 27.06.11, 20 Uhr. Veranstaltung der Zionistischen Organisation Frankfurt mit Unterstützung der Initiative Studierender am IG Farben Campus und der Prozionistischen Linken Frankfurt.

Israel-Tag 2011
- Fest der DIG Frankfurt auf dem Rossmarkt in Frankfurt am Di., 10.05.11, ab 12 Uhr. [mehr]

"Keine Geschäfte mit den iranischen Mullahs"
- Kundgebung der Initiative "Never again" und der Kampagne "Stop the bomb" vor der Firma Bergrohr in der Siegstraße 70 in Siegen-Weidenau am Sa., 22.01.11, 14 Uhr. [mehr]

"Auf den Abi gekommen"
- Floris Biskamp auf der Achse des Guten zu einer Veranstaltung der GEW am 25.11.10. mit Abraham Melzer in Frankfurt, 24.11.10. [mehr]

"Die Schande des 09.11. in Frankfurt"
- Ein Teilnehmer berichtet, Henryk M. Broder antwortet. Text auf die Jüdische vom 11.11.10. [mehr]


"Selbstgespräch mit Kronzeuge" - Text von Lizas Welt zur Einladung von Alfred Grosser als Redner zur Gedenkveranstaltung zum 9. November in die Frankfurter Paulskirche, 06.11.10. [mehr]


"Freidenker auf Linie" - Claudio Casula auf dem Blog Spirit of Entebbe zum offenen Brief des Deutschen Freidenker Verbandes an die Teilnehmer des Israelkongresses, 25.11.10. [mehr]
 
Presse über den Israelkongress.
[mehr]


So., 31.10.10, 12 Uhr: 1. Deutscher Israelkongress. Ort: Saalbau Titus-Forum, Walter-Möller-Platz 2, Frankfurt. [mehr]


 


Eight year of Wiesenthal Center chasing hate from Frankfurt book fair. [more]

"Solidarität für Gaza-Gefangene. Pro-Israel-Aktivisten erinnern an das Schicksal von Gilad Shalit." Artikel aus der Frankfurter Rundschau vom 02.09.10. [mehr]

Do., 29.07.10, 13.30 Uhr: Demonstration für Gilad Shalit! Ort: Vor den Büros des Internationalen Roten Kreuzes in der Mendelsohnstraße 78 in Frankfurt. [mehr]

"Solidarität mit Israel - Linke Gruppen demonstrieren gegen die Gaza-Flottille." Artikel aus der Jüdischen Allgemeinen Wochenzeitung vom  24.06.10. [mehr]  

Di., 29.06.10, 20 Uhr: Der deutsch-europäische Antiimperialismus, die "Junge Welt" und die Islamische Republik Iran - Vortrag  von Danyal (Hamburg) vom Blog Cosmoproletarian Solidarity organisiert von der Antideutschen Koalition Rhein/Main im IvI, Kettenhofweg 130, Frankfurt. [mehr]

                                                       
Sa., 19.06.10, 19 Uhr: "Nichts gelernt und nichts vergessen - Geschichte und Zukunft des Antizionismus in Deutschland"  Vortrag und Diskussion mit Joachim Bruhn (Initiative Sozialistisches Forum) im Institut für vergleichende Irrelevanz, Kettenhofweg 130, Frankfurt am Vorabend der Demonstration "Antisemitismus ist keine Kreuzfahrt"

Irgendwann zwischen der Wannsee-Konferenz und der Gründung Israels verliert der Hass auf die Juden jedwede Geschichte. Danach gab es keine Antisemiten mehr: weil alle es sind. Der Antisemitismus wird zum logischen wie zum historischen Apriori, zur Ontologie des gesellschaftlichen Seins der Deutschen. Was immer sich seitdem auch ereignet hat – es spiegelt den prinzipiellen Stillstand der Geschichte, den Bann, die Angstlust der erpreßten Versöhnung. So findet auch der Hass auf die Juden, egal, ob antisemitisch oder antizionistisch ausgebrüllt, keine neuen Worte mehr, sondern gehorcht einem manischen Wiederholungszwang, dessen Vokabular in den Werken Adolf Hitlers gesammelt vorliegt. Es ist sein "Politisches Testament" vom 29. April 1945, das seitdem abgearbeitet wird, sein letzter Wille, dem "internationalen Judentum und seinen Helfern" den totalen Krieg zu erklären und dafür immer wieder aufs Neue im deutschen Staat die so klassenübergreifende wie die Klassen in sich aufhebende Volksgemeinschaft zu verschweißen, d.h. das Mordkollektiv, das in erlogener präventiver Notwehr dagegen sich erheben solle, daß "die Völker Europas wieder nur als Aktienpakete dieser internationalen Geld- und Finanzverschwörer angesehen werden". 1989, als die Wiedervereinigung der Antisemiten (BRD), die genötigt worden waren, mit Israel sich zu arrangieren, mit den Antizionisten (DDR), denen es nur erlaubt war, die Juden in Form der "Zionisten" zu hassen, unvermeidlich wurde, waren alle formellen Bedingungen der deutschen Souveränität wiederhergestellt, die es möglich machen, Hitlers Testament doch noch zu vollstrecken, d.h. die HaShoah durch ihre Vollendung, Überbietung und restlose Vollstreckung an Israel ungeschehen zu machen: Der Rechtsnachfolger rüstet sich auf, der Gesellschaftsnachfolger zu sein. Denn erst der Tag, an dem es die Juden, außer in Geschichtsbüchern, niemals gegeben haben wird, wird der Tag der vollendeten "Deutschen Revolution" (Goebbels) gewesen sein. So trifft das paradoxe Resümee jetzt erst zu, das Eric Voegelin 1964 aus dem Verhältnis der Deutschen zu Hitler zog: "Nichts gelernt und nichts vergessen." Es ist diese irrsinnig redundante, penetrante Permanenz des Nullpunkts materialistischer Aufklärung, in dem der Wiederholungszwang sich breitmacht. – Es spricht Joachim Bruhn (Freiburg), Co-Autor u.a. des Buches der Initiative Sozialistisches Forum "Furchtbare Antisemiten, ehrbare Antizionisten. Israel und die linksdeutsche Ideologie"


So., 13.06.10, 14 Uhr: Fairplay für Israel! - Für Wahrheit und Solidarität!
- Kundgebung auf dem Roncalliplatz mit anschließender Demonstration durch die Kölner Innenstadt. Die Jüdische Gemeinde Frankfurt organisiert Busse, die um ca. 11.30 Uhr in Frankfurt losfahren werden. Interessierte wenden sich bitte an: mailto@jg-ffm.de [mehr]

Sa., 12.06.10, 14 Uhr: Gegen das Bündnis der Kriegstreiber von Linkspartei und Hamas! - Solidarität mit Israel ! - Kundgebung vor dem Karl-Liebknecht-Haus, Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin-Mitte. [mehr]





Studieren nach Auschwitz - Universität und Nationalsozialismus:
Veranstaltungsreihe der Initiative Studierender am IG Farben Campus. [mehr]

Di., 18.05.10, 19 Uhr:
Zeit zum Handeln - die iranische Bedrohung, Israel und Europa -
Vortrag von Jörg Rensmann (Berlin) organisiert von der DIG Frankfurt und Honestly-Concerned im Saalbau Bockenheim, Schwälmer Str. 28 in Frankfurt a. M. [mehr]    

Fr., 14.05.10,  11 - 17 Uhr:
Israel-Tag -
Feier von DIG, Honestly-Concerned, Junge Zionisten, Maccabi, Vereinte Israelaktion und WIZO zum Unabhängigkeitstag des Staates Israel auf der Konstablerwache in Frankfurt a. M. [mehr]

Mo., 26.04.10, 19.30 Uhr:
Pourquoi Israel -
Filmvorführung des Claude Lanzmann Filmes durch das AntiFaRaDis-Referat des AStA der Uni Frankfurt in Zusammenarbeit mit dem Café KoZ und dem Fritz-Bauer-Institut im Café KoZ/Festsaal im Studierendenhaus der Uni Frankfurt. [mehr]

Di., 23.02.10, 19 Uhr:
Down with Islamic Fascism!
- Diskussionsveranstaltung der Antideutschen Koalition Rhein/Main mit Fathiyeh Naghibzadeh (Berlin) und Jörg Finkenberger (Würzburg) im Café 1 der FH Frankfurt. [mehr]    








"Der Professor und sein Prophet" - Text von Henryk M. Broder zu Micha Brumlik und Avraham Burg, 15.11.09 [mehr]

"Hitler hat gewonnen" - Text der Gruppe Morgenthau zur Veranstaltung vom Fritz Bauer-Institut mit Avraham Burg, 05.11.09 [mehr]

   


"Wann ist ein Jude Semit?" - Um den vor sich hin dümpelnden Club Voltaire in Frankfurt entwickelt sich ein kleiner Skandal, Kommentar von Thomas von der Osten-Sacken, 08.10.09 [mehr]

"Der Sound des deutschen Schweinestalls" - Text der Antideutschen Koalition Rhein/Main, 01.08.09 [mehr] 

"Worte ohne Antifa" - Text der Gruppe Morgenthau, 23.07.09  [mehr]

Mi., 01.07.09: "Zusammenstoß der Zivilisationen - Iran und die westliche Welt zwischen 1978 und 2007" Zwei Veranstaltungen mit Dr. Ronen Bergman, israelischer Journalist und Buchautor von "The Secret War with Iran": Um 14 Uhr Gespräch im Haus der ZJD, Falkensteiner Str. 1 organisiert vom Jüdischen Jugend- und Studentenverband Hessen und der Prozionistischen Linken Frankfurt und um 19 Uhr Vortrag im Saalbau Bornheim, Arnsburger Str. 24 organisiert von der Initiative Honestly-Concerned und der Frankfurter Arbeitsgemeinschaft der DIG.

 FREE IRAN NOW!


Do., 07.05.09, von 11 bis 18 Uhr: Infostand zum Yom Haatzmaut, dem israelischen Unabhängigkeitstag, auf der Frankfurter Zeil 
(am westlichen Ausgang der U-Bahn - Station Konstablerwache). Offizielles Thema für den diesjährigen Israel-Tag ist der 100. Geburtstag Tel Avivs, der Partnerstadt Frankfurts. Veranstalter ist die Frankfurter Arbeitsgemeinschaft der DIG.   

RALLY AT DURBAN II IN SUPPORT OF ISRAEL
“Israel Wants Peace” - Geneva, Wednesday, 22 April 2009 [more]

"Emanzipation in der politischen Bildung - Theorien, Konzepte, Möglichkeiten" - Buchvorstellung mit Janne Mende und Stefan Müller am Mi., 08.04.09, 20 Uhr, Café 1, Gebäude 1 der FH Frankfurt. [mehr]

"Das Schweigen brechen" - Öffentliche Versammlung zur Untersuchung des LaRouche-Netzwerks am Fr., 27.03.09, 11 Uhr, Konferenzraum: Bach des Crowne Plaza, Bahnhofstr. 10, Wiesbaden [mehr]