Während die ersten
modernen Terroristen in Russland in ihrem
Kampf gegen den Zaren alles bis hin zum Selbstopfer unternahmen, um
unschuldige
Opfer zu vermeiden, ist das Opfer des Selbst im Kampf gegen die
Unschuldigen,
die es nicht mehr geben soll, zur wirksamsten Waffe im Arsenal der
islamischen
Terroristen geworden. Was sich heute im suicide bombing Bahn bricht,
war schon
in den Befreiungskriegen gegen Napoleon angelegt. Darin hat die
antiimperialistische Ideologie, der jede irreguläre Gewalt
gegen das Imperium
als Akt der Befreiung erscheint, recht behalten: die Leidenschaft
für den
Aufstand war bis heute nur im Namen der Nation oder Gottes erfolgreich.
Soll
sie jedoch nicht nur zur Legitimation des Bestehenden dienen, ist es
nötig die
Geschichte gegen den Strich zu lesen. Nur wenn man begreift, dass
Geschichte
immer auch hätte anders verlaufen können, ist auch
die Hoffnung begründet, die
Gegenwart könne auf eine andere Zukunft zulaufen, als es die
objektive Tendenz
befürchten lässt.
Niklass
Machunsky ist Redakteur bei der Zeitschrift Prodomo
und lebt in Köln.
2.)
"Fight for Freedom!" - Die Legende vom
"anderen Deutschland"
Buchvorstellung mit Anja Worm und Jan Gerber
Freitag, 07. Mai 2010, 19 Uhr, im Café Kurzschlusz der
Fachhochschule Frankfurt, Kleiststraße 5
Veranstalter: Autonome Liste Café Kurzschlusz
Unterstützer: AStA der Fachhochschule Frankfurt
“Nach
der ersten deutschen Niederlage”, so erklärten Curt
Geyer und Walter Loeb 1942, “wurde der Welt die Lüge
von der deutschen Unschuld
aufgetischt. Die Welt wurde eingeladen zu glauben, dass Deutschland
angegriffen
wurde und dass es das Schwert zu seiner eigenen Verteidigung gezogen
hat. Eine
zweite Lüge wird derzeit für den universellen
Gebrauch vorbereitet, die Lüge,
dass das deutsche Volk an diesem Krieg unschuldig ist.”
Während die erste Lüge
inzwischen weitgehend vergessen ist, hat die zweite nach wie vor
Bestand. Die
Legende vom “anderen Deutschland” war eine der
ideologischen Gründungsvoraussetzungen
der Bundesrepublik und der DDR. Sie gehört bis heute zum
geschichtspolitischen
Repertoire der Berliner Republik.
Curt
Geyer, Walter Loeb und die Mitglieder der
“Fight-for-Freedom”-Gruppe zählen zu den
Wenigen, die dieser Legende schon in
den frühen 1940er Jahren, im britischen Exil, entgegentraten.
Mit antideutschen
Schriften unterstützten sie Sir Robert Vansittart, Mitglied
des britischen
Oberhauses und Publizist – und neben Henry Morgenthau bis
heute einer der
meistgehassten Männer in Deutschland.
Jan
Gerber und Anja Worm, die die zentralen Texte des
“Fight-for-Freedom”-Kreises erstmals in deutscher
Übersetzung herausgegeben
haben, stellen in ihrem Vortrag nicht nur die Aktivitäten,
Schriften und
Reflexionen dieser Gruppe vor. Sie hinterfragen zugleich die Rede vom
“anderen
Deutschland”. Warum konnte die Vorstellung, der
Nationalsozialismus, der Zweite
Weltkrieg und Auschwitz seien den Deutschen gegen ihren Willen von
einer
kleinen Clique Wahnsinniger aufgezwungen worden,
wirkungsmächtig werden? Welche
Bedürfnisse bedient die Rede vom “anderen
Deutschland”? Warum wurde die
“Fight-for-Freedom”-Gruppe also trotz ihrer
erfolgreichen publizistischen
Aktivitäten in Großbritannien und der zahllosen
Angriffe, mit denen sie von
Seiten des arbeiterbewegten Exils – vom damaligen SAPler
Willy Brandt über den
Kommunisten Jürgen Kuczynski bis hin zu den Sozialdemokraten
Friedrich Stampfer
und Erich Ollenhauer – bedacht wurde, sowohl in der deutschen
Öffentlichkeit
als auch im Wissenschaftsbetrieb über Jahrzehnte hinweg
ignoriert?
3.)
Sexualität und
Verdrängung – Kritik des islamischen
Anti-Individualismus
Vorträge und Diskussion
Donnerstag, 20. Mai 2010, 19 Uhr, im Café
Kurzschlusz
der Fachhochschule Frankfurt, Kleiststraße 5
Veranstalter: Gruppe
Morgenthau
Unterstützer: Prozionistische Linke Frankfurt
Referenten:
Thomas
MaulZur
Kritik des Phallozentrismus
Seit dem 11.
September 2001 wird in der westlichen Öffentlichkeit die Frage
diskutiert, was der Islam mit dem weltweit agierenden Suizid- und
Tugendterror
zu tun hat, der in seinem Namen zuförderst gegen Juden, Frauen
und Homosexuelle
sich richtet.
In Thomas Mauls
kritischer Analyse des klassisch-schariatischen
Geschlechterverhältnisses und der ihm entsprechenden
Sexualpolitik im
Spannungsfeld von Religion (Eschatologie, Ritualpraxis) und
Gesellschaft
(Patriarchalismus, orientalische Despotie, Djihad-Doktrin) erweist sich
die
Gemeinschaft der Gläubigen (Umma) als wesenhaft durch einen
Phallozentrismus
konstituiert, der in der Moderne notwendig in die Krise gerät.
Die gegenwärtige
barbarische Gewalt des Kollektivs ist damit nichts anderes denn eine
anachronistisch-pathologische Verteidigung der im Verfall begriffenen
Tradition
und gilt in letzter Instanz immer dem (sexuell) selbstbestimmten
Individuum.
Thomas
Maul ist Buchautor, schreibt gelegentlich für die Zeitschrift
"Bahamas", ist Mitglied der Gruppe "Hedonistische
Mitte - Brigade Mondän" und lebt in Berlin.
David
Parnass
Die Hölle grünt - Kritik der
„religiösen“ Toleranz
Nicht
einmal mehr selbstverständlich ist es, am emphatischen
Begriff der Aufklärung und dem mit ihr verbundenen Subjekt
festzuhalten und als
Individuum für dieses zu sprechen. Was im
bürgerlichen Subjekt noch nicht mit
sich identisch war, drängte unter dem Druck der
Verhältnisse über diese hinaus,
schlicht um das Leid zu mindern und das individuelle Glück zu
mehren. Jene
Reflexionsfähigkeit auf das unerhörte Leid und das
ferne Glück ist der
transzendente Moment, dem das Subjekt eingedenkt. Der Anspruch der
Aufklärung
war es, die Religion in die Vernunft aufzuheben, zu der jeder Mensch
befähigt
und deren Mittel die Kritik des Bestehenden ist. Dieser bis heute
unerfüllte
Anspruch ist universell und respektlos.
Aber
unter dem Deckmantel der Religion fordert der Islams
Respekt und Toleranz. Erwarten kann sie das nur von Menschen, die sich
selbst
längst aufgegeben haben und die in der Despotie der
islamischen Hölle eine
Verheißung ersehnen. Warum sie das tun, kann nicht
ergründet werden. Diese
Entscheidung ist individuell und steht außerhalb der Vernunft
und damit
unterhalb aller Kritik. Aber der Zusammenhang der affirmativen Haltung
zum
Islam, der Kritikabwehr und der Verleugnung der Totalität und
der aus ihr
entsprungene Vernichtungszusammenhanges kann aufgeklärt
werden. Im Zentrum, als
Objekt dieser negativen Totalität, standen und stehen die
Juden und ihr Staat
Israel. Das antizionistische Ticket, dessen sich die Freunde des Islam
bedienen
und das sie sich mit diesem teilen, verrät etwas über
das Ressentiment gegen
die Freiheit und Verantwortlichkeit des Individuums. An den Juden und
ihrem
Staat soll gerächt werden, was sie sich selber verbieten: den
Status des
Subjekts und damit das mögliche emphatische und
mündige Individuum, dass sich
im anderen wieder erkennt und damit den Gattungszusammenhang.
Dieser
Zumutung, als Einzelner verantwortlich zu sein,
wollen sich die postmodernen Lohnschreiber und Anwärter auf
Universitätspöstchen erwehren, wenn sie, indem sie
das Subjekt dekonstruieren,
die Hymne auf Verhältnisse singen, in denen jenes zunehmend
keine Rolle mehr
spielt. Auf der Höhe der Zeit folgen diese zynisch, dem
Vernichtungszusammenhang – in Auschwitz begonnen und vom
„modernen“ Islam
übernommen – um ihn theoretisch zu leugnen aber
praktisch zu befördern.
Über
keinen Staat gibt es so viele Gerüchte wie über
Israel.
Tilman Tarach zeigt, daß die deutschen Medien, aber auch
Organisationen wie die
Uno und jede Menge »Israelkritiker« den Stoff
liefern, aus dem diese
diffamierenden Legenden gestrickt werden. Die alte Parole
»Die Juden sind
schuld« wird heute in weiten Teilen der Gesellschaft begierig
auf den jüdischen
Staat angewendet, und zwar reichlich unabhängig davon, wie er
sich verhält.
Weit
oben auf der Tagesordnung der »Israelkritiker«
steht
seit langem die israelische Siedlungspolitik. Alex Feuerherdt
beleuchtet die
Frage, warum viele nicht die Hamas und die Fatah, sondern die
israelischen
Siedlungen in den umstrittenen Gebieten als »Haupthindernis
für den Frieden im
Nahen Osten« betrachten und hellauf empört sind,
wenn sie gefragt werden, warum
es offenbar nicht sein soll, daß Juden auch in einem
prospektiven
palästinensischen Staat leben dürfen.
Veranstaltungsreihe zur Buchmesse 09 in Frankfurt a. M.
1.) Mi., 14.10., 20 Uhr:
"Dialektik und Kritik"
mit Lutz Eichler, Jens Meisenheimer und Stefan Müller (alle
Frankfurt) im Café
KoZ der Universität Frankfurt, Jügelstraße
1.
Marx sah
den
Fortschritt und Springpunkt seiner Kritik der politischen
Ökonomie darin, die
Frage nach dem Grund der dialektischen Existenz der Ware und der in ihr
vergegenständlichten Arbeit nicht nur beantwortet, sondern
überhaupt erst
gestellt zu haben; in der Dialektik der Aufklärung machten
Horkheimer und
Adorno das Gelingen der Aufklärung davon abhängig, ob
es dieser gelinge, sich
durch Reflexion auf ihr rückläufiges Moment
über sich selbst aufzuklären;
gesellschaftskritische Potenz wurde Freuds Psychoanalyse unter der
Voraussetzung zugebilligt, dass sie sich ihrer impliziten Dialektik
bewusst
werde und ihren Psychologismus kuriere.
Das Unternehmen der Kritik scheint mit dem der Dialektik auf
eine
bestimmte Weise liiert zu sein, auch wenn im Namen beider oft
„ganz
dialektisch“ das gerade Gegenteil betrieben wurde. Ob und
wenn ja, was das D-
und das K-Wort miteinander zu tun haben, diese Fragen werden zu
beantworten
versucht.
Veranstalter: Initiative Studierender im I.G.Farben-Haus
Unterstützer: AStA der Universität Frankfurt
2.) Do., 15.10., 20
Uhr: "Deutschland, die Mullahs und
das Atom" mit Matthias Küntzel (Hamburg) im Gemeinderatssaal
der Jüdischen
Gemeinde Frankfurt, Westendstraße 43.
Die Zeitbombe tickt.
Wird die internationale Staatengemeinschaft den iranischen Griff zur
Bombe noch
verhindern können? Berlin ist in dieser Auseinandersetzung
besonders exponiert:
Deutschland wurde gemeinsam mit den fünf Vetomächten
des Sicherheitsrats mit
den Iran-Verhandlungen betraut und ist besonders verpflichtet, einem
Regime,
das den Holocaust leugnet und Israel auslöschen will,
entgegenzutreten.
Gleichzeitig ist die Bundesrepublik bis heute der mit Abstand
wichtigste
Handelspartner und der bevorzugte Ansprechpartner der Mullahs im
Westen.
Die besondere
Beziehung zwischen Teheran und Berlin ist historisch bedingt, wie
Küntzel
anhand einer Fülle bislang unveröffentlichter
Dokumente aus Archiven in
Washington und Berlin in seinem Buch „Die
Deutschen und der Iran. Geschichte und Gegenwart einer
verhängnisvollen
Freundschaft“ beweist.
In
einer spannenden Darstellung beleuchtet er die Rolle deutscher
Unternehmen beim
Aufbau der persischen Industrie, beschreibt die „Achse der
Arier“ während des
Dritten Reichs, erinnert an die Freundschaft zwischen Westdeutschland
und dem
Schah und analysiert das deutsch-iranischen Verhältnis von den
Anfängen des
Mullah-Diktatur bis zur Gegenwart.
Veranstalter: Prozionistische Linke Frankfurt
Unterstützer: Initiative Honestly-Concerned,
Jüdischer
Jugend- und Studentenverband Hessen und Zionistische Organisation
Deutschland 3.) Sa., 17.10., 20
Uhr: "Der Wahn vom Weltsouverän -
Zur Kritik des Völkerrechts" mit Gerhard Scheit (Wien) im
Café Kurzschlusz
der Fachhochschule Frankfurt, Kleiststraße 5. Im Anschluss:
"Ani Tel Avivi" -
Party zu 100 Jahre
Tel Aviv mit DJ Guy Pary (House und Elektro aus Tel Aviv).
Der
Weltsouverän ist „das Gegenteil jener
versöhnten
Vielfalt, die allein ein menschenwürdiger Zustand
wäre“ (Adorno), der „freien
Assoziation der Individuen“ (Marx) zur staaten- und
klassenlosen Weltgesellschaft.
Er ist die Symbiose von Internationalem Strafgerichtshof und Sharia,
UNO und
Theokratie. Seine Intention ist es, den westlichen Begriff der
Souveränität
ebenso zu unterminieren wie die Kritik der politischen
Ökonomie zu ersetzen,
also Hobbes Leviathan und Marx’ Kapital mit kommunikativer
Vernunft und Koran
zu widerlegen. Die Gesellschaft, die auseinander bricht in diffuse
barbarische
Vielheit, kann sich aber Weltinnenpolitik, Global Governance oder Umma
nur dann
als politische Lösung vormachen, wenn sie einen gemeinsamen
Feind halluziniert,
der bereits heimlich die Welt beherrsche. Der Weltsouverän
entpuppt sich
zuletzt als der „positive“ Ausdruck des schlimmsten
antikapitalistischen Wahns:
Der Weltverschwörung des Judentums. Und Israel ist auserkoren,
sie zu
verkörpern. Deshalb gezwungen, seine
Souveränität ständig unter Beweis zu
stellen, legt die Politik dieses Staats in Wahrheit stets aufs Neue
dar, dass
es keinen Weltsouverän gibt, aber jeder Versuch, ihn doch zu
realisieren, gegen
die Juden gerichtet ist: Er nimmt ihrem Staat die
Souveränität, die sie im
Ernstfall allein schützt.
Veranstalter:
Autonome Liste Café Kurzschlusz Unterstützer:
AStA der Fachhochschule Frankfurt
"Boycott
Durban 2 -
Antirassismus als Dämonisierung Israels"
Podiumsveranstaltung
mit Klaus Faber (Postdam), Alex Feuerherdt (Bonn) &
Thomas von der Osten-Sacken (Frankfurt) am Do.,
16.04.09, 20 Uhr, Raum 1.801 (Casino) im I.G.Farben-Haus
der
Uni Frankfurt, Grüneburgplatz 1
Vor
knapp sieben Jahren fand im
südafrikanischen Durban die „UN-Weltkonferenz gegen
Rassismus“ statt. Das
erklärte Ziel der Veranstaltung war die öffentliche
Anerkennung von Sklaverei
und Kolonialismus als Verbrechen – doch dann mutierte sie zu
einem regelrechten
Tribunal gegen Israel sowie zu einer Verteidigung unfreier Staaten und
Diktaturen. Israel wurde als „Apartheidstaat“
gebrandmarkt und der Zionismus
als Spielart des Rassismus bezeichnet. Dieses widerwärtige
Spektakel könnte
sich nun wiederholen, wenn die Vereinten Nationen vom 20. bis 25. April
in Genf
ihre „Durban Review Conference“
durchführen. Kanada, Israel, die USA und
Italien haben bereits angekündigt, dieser Tagung fern zu
bleiben. Die
Regierungen Deutschlands und anderer EU-Staaten hingegen mochten sich
diesem
Schritt bislang nicht anschließen.
Der
französische Romancier und Essayist
Pascal Bruckner konstatierte in einem Aufruf zum Boykott der
Durban-Folgekonferenz: „Der Antirassismus ist in der Uno zur
Ideologie der
totalitären Bewegungen geworden, die ihn für ihre
Zwecke benutzen.“ Wie diese
Deutung des Antirassismus – die nicht nur als Deckmantel des
Antisemitismus
dient, sondern auch jegliche Emanzipationsbestrebungen in
postkolonialer,
kulturalistischer Weise als rassistisch diffamiert – zur
Richtlinie der Uno
werden konnte, werden Klaus Faber, Alex
Feuerherdt und Thomas von der Osten-Sacken in
ihren Vorträgen erläutern. Darüber hinaus
werden sie darlegen, was von der
„Durban II“-Konferenz zu erwarten ist, welche Rolle
das Regime im Iran und
andere islamische Staaten dabei spielen und warum die Konferenz in Genf
den
Zielen einer Säkularisierung und der universalistischen
Verteidigung der
Menschenrechte gegen einen vermeintlichen Kulturpluralismus, der auf
die
Verteidigung der islamischen Sharia gegen die Freiheit des Individuums
hinausläuft, diametral entgegensteht.
Zu den Referenten:
Klaus Faber ist Staatssekretär a. D., Rechtsanwalt, Publizist
und Vorstandsmitglied im Koordinierungsrat deutscher
Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus, Alex
Feuerherdt ist freier Autor, Publizist und Mitinitiator der Kampagne
"Boycott Durban 2" und Thomas von der Osten-Sacken ist freier Autor,
Publizist, Mitarbeiter der Hilfsorganisation Wadi e.V. und ebenfalls
Mitinitiator der Kampagne "Boycott Durban 2".
Veranstalter & Unterstützer:
Honestly-Concerned, Initiative Studierender im I.G.Farben-Haus,
Jüdischer Jugend- und Studentenverband Hessen,
Koordinierungsrat deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen
Antisemitismus, LAK Shalom Hessen in der Linksjugend ['solid] und
Prozionistische Linke Frankfurt.
Aufgrund der Absage des
proiranischen Manager-Seminars verlegen wir die Kundgebung vom
Westendplatz an die Hauptwache in Frankfurt a. M. und werden dort von
16.00 bis 18.00 Uhr einen Solidaritätsstand für
Israel mit Redebeiträgen organisieren.
Protestkundgebung und Podiumsveranstaltung am 26.01.09.
Über
die Krise in Gaza hinaus,
droht eine weitere, noch wesentlich größere Gefahr
aus dem Blickfeld zu
geraten: Die Islamische Republik Iran auf dem Weg zur Atombombe. Alle
Versuche,
den Iran durch politische oder ökonomische Sanktionen von
seinem aggressiv
vorangetriebenen Atomprogramm, aber auch von nunmehr 30 Jahren Diktatur
und
Terror abzubringen, sind bislang gescheitert. Schuld daran ist nicht
zuletzt
Deutschland, das noch immer der wichtigste westliche Handelspartner und
Technologielieferant des Regimes ist, ohne dass dagegen effektive
Sanktionen
erlassen werden. Stellvertretend für diese deutsch-iranische
Partnerschaft
steht der 150-Millionen-Euro Deal der Siegener Firma SPG.
Ungeachtet
aller Meldungen über
das Atomprogramm und die Menschenrechtslage im Iran hat nun die Firma
„Management
Circle AG“ am 26./27.01.09 in Frankfurt a. M. ein Seminar
angekündigt (www.htm-meyer-venn.de/01-60192_4500.pdf) bei dem
„effiziente Markteintrittsstrategien“ geschult
werden sollen. Besondere
Rücksicht sollten die Unternehmer auf die
„unterschiedlichen Kulturstandards“
im Iran nehmen, wie die Gewalt gegen Frauen und Minderheiten
verharmlosend
beschrieben wird. Die Geschäfte, die durch das Seminar
angebahnt werden sollen,
würden ein Regime stützen, das die eigene
Bevölkerung brutal unterdrückt, das
weltweit islamistische und antisemitische Terrororganisationen wie
Hamas und
Hisbollah unterstützt, das den Holocaust leugnet, und dessen
Atomprogramm vor
allem für Israel, aber auch für die die ganze Region
– für die gesamte
Westliche Welt – eine Gefahr darstellt.
Deshalb
rufen wir am Vorabend des Jahrestages der Befreiung von Auschwitz zu
einer
Protestkundgebung gegen jedwede Wirtschaftsbeziehungen, und alles was
den
Handel mit dem Iranischen Regime fördern könnte (wie
z.B. auch das besagte Manager-Seminar),
auf.
Aufgrund der Absage
des
proiranischen Manager-Seminars verlegen wir die Kundgebung vom
Westendplatz an die Hauptwache in Frankfurt a. M. und werden dort von
16.00 bis 18.00 Uhr einen Solidaritätsstand für
Israel mit Redebeiträgen organisieren:
Keine
Geschäfte mit dem iranischen Regime -
Keine Kollaboration mit dem islamistischen und antisemitischen Terror!
Für
die Unterstützung der säkularen, demokratischen
Opposition im Iran
und Nahen Osten!
Lang lebe
Israel - Nie wieder Auschwitz!
Im
Anschluß an die Kundgebung, findet um 19.00 Uhr im
Gemeinderatssaal der
Jüdischen Gemeinde Frankfurt (Eingang Westendstraße) eine
Podiumsveranstaltung statt.
Dabei werden die
aktuelle
Situation im Nahen Osten und die Bedrohung, insbesondere Israels, durch
das
iranische Regime im Vordergrund stehen.
Einleitung
und Moderation
übernimmt Sacha Stawski (Chefredakteur Honestly-Concerned
e.V.).
Grußworte spricht Dr. Dieter Graumann (Vizepräsident
des
Zentralrates der Juden in Deutschland). Ulrich W. Sahm
(Nahost-Korrespondent, Jerusalem) wird die aktuelle Lage Israels
analysieren,
besonders den Konflikt mit der durch den Iran unterstützten
Hamas.
Nasrin
Amirsedghi (Publizistin, Mainz) wird über das Regime der
Islamischen Republik
Iran berichten, dessen gewaltsame Gründung sich bald zum 30.
Mal
jährt und
Jonathan Weckerle (Mideast Freedom Forum Berlin) stellt die STOP THE
BOMB
Kampagne vor und spricht über die drängende Gefahr
eines
nuklear bewaffneten
Iran.
Veranstalter
und Unterstützer: STOP THE
BOMB-Koalition in Deutschland, Honestly Concerned
e.V., Prozionistische
Linke Frankfurt, DIG Frankfurt, Zionistische Organisation
Frankfurt, Jüdischer Jugend- und Studentenverband Hessen,
Initiative "never again" Siegen und LAK Shalom Hessen in der
Linksjugend ['solid].
Veranstaltungsreihe zur Buchmesse in Frankfurt a.
M. vom 16.-18.10.08.1)
Do.,
16.10.08, 20 Uhr, Raum 254 im I.G.Farben-Haus der Uni Frankfurt,
Grüneburgplatz 1: „’Das kann man nicht
erzählen’ – ‚Aktion
1005’ – Wie die
Nazis die Spuren ihrer Massenmorde in Osteuropa beseitigten“
Buchvorstellung mit dem Autor Jens Hoffmann aus Berlin.
Anfang
1942, nachdem die Rote
Armee den Vormarsch der Wehrmacht auf Moskau gestoppt hatte, begann die
nationalsozialistische Staatsführung Vorsorge zu treffen
für
den Fall eines militärischen Rückschlags, gar einer
Niederlage. Zu den in den Jahren 1943/44 mit besonderer
Intensität
vorangetriebenen Vorsorgemaßnahmen gehörten Planung
und
Durchführung eines historisch beispiellosen Programms zur
systematischen Beseitigung von Spuren der Massenmorde, die die
Deutschen in den von ihnen besetzten Ländern Osteuropas
begangen
hatten (und weiter begingen). Unter der Bezeichnung "Aktion 1005"
organisierten die Nazis zahlreiche Kommandos, die, von Tatort zu Tatort
unterwegs in Russland, Weißrussland, Litauen, Lettland,
Polen,
der Ukraine und dem heutigen Serbien, die Spuren der deutschen
Verbrechen nach immer dem gleichen Muster beseitigten: Meist
jüdische Häftlinge wurden gezwungen,
Massengräber zu
öffnen, die Leichen aus den Gräbern zu ziehen und auf
riesigen Scheiterhaufen zu verbrennen, bevor schließlich auch
sie
selber ermordet wurden. Gestützt vor allem auf Aussagen und
Berichte der wenigen überlebenden Arbeitshäftlinge
sowie auf
Protokolle polizeilicher und staatsanwaltschaftlicher Vernehmungen von
ehemaligen Kommando-Angehörigen und die Feststellungen von
Richtern und Staatsanwälten in den wenigen Strafprozessen, die
in
der Bundesrepublik gegen Täter der "Aktion 1005" angestrengt
worden sind, unternimmt dieses Buch erstmals den Versuch, die von den
Deutschen und ihren Helfern während des Zweiten Weltkriegs
begangenen Massenverbrechen und die Verwischung der Spuren dieser
Verbrechen im Zusammenhang darzustellen.
2)
Fr.,
17.10.08, 20 Uhr, Café KoZ der Uni Frankfurt,
Jügelstraße 1: „Zum aktuellen Stand des
Immergleichen
- Dialektik der Kulturindustrie – vom Tatort zur
Matrix“
Buchvorstellung mit der Herausgeberin und Autorin Karin Lederer aus
Wien.
Tobias
Ebbrecht, Renate
Göllner, Karin Lederer, Florian Ruttner und Gerhard Scheit
haben
sich unter anderem mit der Kriminalreihe „Tatort“,
den
Serien „Star Trek“, „CSI“,
„Desperate
Housewives“ sowie den Filmen „Spiderman“
und
„Herr der Ringe“ beschäftigt. Die
Beiträge des
Sammelbandes gehen einerseits von der Kritik der Kulturindustrie als
einem universellen und alle gesellschaftlichen Bereiche umfassenden
Verhältnis aus und beziehen sich in Anknüpfung an die
Kritische Theorie auf die gesellschaftliche Totalität.
Gleichzeitig aber nehmen sie auch den der Kulturindustriekritik
immanenten konkreten Bezug auf das Material, im Sinne des je
Besonderen, ernst. Dabei geht es nicht in erster Linie um die
„Anwendung“ einer spezifischen Theorie. Vielmehr
dienen die
Serien, TV-Formate und Filme als spezielle Ausdrucksformen
gesellschaftlicher Verhältnisse. Es geht nicht um den
Nachweis,
dass die Kulturindustrie auch heute noch funktioniert, sondern um die
Frage, wie sie dies tut.
Im Bezug auf das Verhältnis von Staat und Einzelnem, in der
Art
wie im kulturindustriellen Schematismus sich der Bezug auf die
Geschichte und darin vermittelt auf die Vorstellung von der Nation
darstellt, in der Art wie – und nicht lediglich dass
– die
kulturindustriellen Produkte sich auf Kategorien von Geschlecht und
Herkunft beziehen, versuchen die Beiträge gerade in der
Gegenüberstellung von deutsch-österreichischer
Populärkultur und amerikanischen Produkten der Kulturindustrie
auf
die unterschiedlichen nationalen Projekte der gesellschaftlichen
Formierung unter dem Primat von Staat und Kapital zu reflektieren.
Vom utopischen Anspruch in der Science Fiction, von deren Umgang mit
Kapitalverhältnis und Religion, und von den
Möglichkeiten und
Grenzen eines in erster Linie US-amerikanischen Genres wird die
Herausgeberin erzählen.
3)
Sa., 18.10.08,
20 Uhr, Café Kurzschlusz der FH Frankfurt,
Kleiststraße 5:
„Theorie als Kritik – Die Antisemitismuskritik bei
Horkheimer und Adorno und ihre Aktualität“
Buchvorstellung
mit dem Mitherausgeber und Autor Paul Mentz aus Bochum.
Anschließend Party zu 60 Jahre Israel!
Die
Kritische Theorie des
Antisemitismus vermag ebenso wenig wie der Benjaminsche Engel der
Geschichte die Toten zu „wecken und das Zerschlagene
zusammenfügen“, doch sie zieht aus der Erfahrung des
Nationalsozialismus die Konsequenz, daß an der Idee eines
notwendigen Fortschritts in der Geschichte nach dem Zivilisationsbruch,
den Auschwitz darstellt, nicht mehr festzuhalten ist. Der sogenannte
neue Antisemitismus ist nichts anderes als der alte Antisemitismus,
allerdings unter den veränderten historischen und
gesellschaftlichen Bedingungen nach Auschwitz. Auch die Kritische
Theorie des Antisemitismus nach Auschwitz ist diesen
veränderten
Bedingungen verpflichtet, in dem Sinne, daß sie nur ein Ziel
kennt, nämlich, „daß Auschwitz nicht sich
wiederhole.“ Das Dilemma der Kritischen Theorie besteht heute
vor
allem darin, daß sie gezwungen ist, die Aufklärung
gegen die
Gegenaufklärung zu verteidigen, obwohl erstere die
Gegenaufklärung selbst erst hervorgebracht hat. Beide sind
aber
voneinander zu trennen, denn die Aufklärung trägt
zugleich
die Möglichkeit der Versöhnung in sich, die der
losgelassenen
Irrationalität ein Ende bereiten kann. Somit besteht noch
immer
die fast unlösbare Aufgabe darin, „weder von der
Macht der
anderen, noch von der eigenen Ohnmacht sich dumm machen zu
lassen.“ Der gesellschaftlichen Irrationalität kann
nur der
Gedanke standhalten, der an der negativen Wahrheit des
bürgerlichen Glücksversprechens festhält:
daß ein
anderes Leben als das jetzige möglich sein muß.
„Philosophie, wie sie im Angesicht der Verzweiflung einzig
noch
zu verantworten ist, wäre der Versuch, alle Dinge so zu
betrachten, wie sie vom Standpunkt der Erlösung aus sich
darstellten. Erkenntnis hat kein Licht, als das von der
Erlösung
her auf die Welt scheint: alles andere erschöpft sich in der
Nachkonstruktion und bleibt ein Stück Technik.“
(Adorno)
Eine Kritische Theorie der Gesellschaft ist nur als Kritik der
Gesellschaft zu haben, so wie auch eine Kritische Theorie des
Antisemitismus nur als Kritik des Antisemitismus zu haben ist, welche
die Verurteilung ihres Gegenstandes impliziert und zugleich
festhält, daß „die gesellschaftlichen
Zwänge,
denen die Subjekte unterworfen sind, nicht notwendig sind“
(Weyand).
Veranstalter:
Autonome
Liste Café Kurzschlusz, Initiative Studierender im
I.G.Farben-Haus und Prozionistische Linke Frankfurt.
Keine
Geschäfte mit den Mullahs!
Stoppt den Steiner-Deal mit dem Iran!
Aufruf zur Kundgebung und anschließender
Diskussionsveranstaltung am Sa., den 30.8.2008 um 15 Uhr an der
Siegplatte in Siegen
Die Siegener Firma Steiner (SPG
Steiner-Prematechnik-Gastec
GmbH) hat vor einigen Monaten einen 100 Mio. Euro Vertrag über
den
Bau von drei neuen Anlagen zur Gasverflüssigung im Iran
abgeschlossen. Hartmut Schauerte hat sich als Staatssekretär
und
CDU-Bundestagsabgeordneter aus der Region für die
Beschleunigung
des Geschäftes eingesetzt. Das Geschäft
unterläuft so
mit Unterstützung eines Regierungsbeamten alle internationalen
Bemühungen, das iranische Regime unter Druck zu setzen und von
seinem Atomprogramm abzubringen. Dabei müssen wirtschaftliche
Interessen gerade im Fall des Iran zurückstehen. Es darf keine
Unterstützung geben für ein Regime, das nach
Atomwaffen
strebt, den Holocaust leugnet und Israel mit der Vernichtung droht! Ein
atomar bewaffneter Iran wäre nicht nur für Israel
eine
unberechenbare Gefahr, die unbedingt verhindert werden muss. Zudem ist
der Iran eine brutale Diktatur. Systematisch werden Frauen,
religiöse und ethnische Minderheiten diskriminiert,
Gewerkschaften
und politische Opposition werden zerschlagen, die Presse zensiert,
Homosexuellen droht die Todesstrafe, Folter und öffentliche
Hinrichtungen sind an der Tagesordnung. Auch außerhalb des
Iran
finanziert und bewaffnet der Iran islamistische und terroristische
Kräfte wie die Hizbollah oder die Hamas.
Während das Regime international durch Sanktionen unter Druck
steht, würden die Anlagen der Firma Steiner das iranische
Regime
ganz direkt stützen, denn der Energiesektor ist seine mit
Abstand
wichtigste Einnahmequelle und Machtbasis. Deshalb war es auch so
wichtig, dass vor kurzem mit TOTAL aus Frankreich und Statoil aus
Norwegen zwei Unternehmen aus politischen Gründen von
ähnlichen Projekten im Iran zurückgetreten sind.
Dabei ist das Iran-Geschäft von Steiner Beispiel für
eine
allgemeine Tendenz und Geisteshaltung innerhalb der deutschen
Wirtschaft und Politik. Der Handel mit dem Iran weitet sich in diesem
Jahr aus anstatt zurückzugehen, Deutschland ist noch immer
wichtigster Handelspartner und unersetzbarer Technologielieferant des
Iran. Die bestehenden Gesetze und Ausfuhrbestimmungen sind
längst
nicht ausreichend, um die Unterstützung des Regimes durch
deutsche
Unternehmen zu unterbinden. Doch gerade dann, wenn noch ernsthaft
versucht werden soll, den Iran mit nichtmilitärischen Mitteln
von
seinem gefährlichen Atomprogramm abzubringen, muss das Regime
politisch und wirtschaftlich unter Druck gesetzt werden.
Deshalb: Keine Unterstützung für das islamistische
und antisemitische Terrorregime!
Wir fordern die Fa. Steiner auf, sofort von dem
Iran-Geschäft zurückzutreten
Wir fordern die Bundesregierung auf, gezielte
politische
und wirtschaftliche Sanktionen gegen das iranische Regime zu erlassen,
und solche Sanktionen auf internationaler Ebene zu forcieren
Wir solidarisieren uns mit den oppositionellen
Kräften
im Iran und Exil, die gegen die islamische Diktatur und für
Menschenrechte, Demokratie, individuelle Freiheit und
Säkularismus
im Iran kämpfen
Diskussionsveranstaltung: Das iranische Regime, die Bedrohung Israels
und die deutschen Iran-Geschäfte um 19.00 Uhr in der
Siegbergstraße 1 in Siegen mit Beiträgen von Roger
Bückert (Begrüßung), Kazem Moussavi, Dr.
Stephan
Grigat, Simone Dinah Hartmann, Jonathan Weckerle. Moderation: Alex
Feuerherdt.
Unterstützer / Aufrufende Gruppen:
Pro-Israel-Initiative "neveragain" (Siegen), STOP THE BOMB -
Bündnis gegen das iranische Vernichtungsprogramm (Wien),
Mideast
Freedom Forum Berlin, Green Party of Iran (Deutschland),
Prozionistische Linke Frankfurt, Thomas von der Osten-Sacken
(Geschäftsführer WADI e.V., Frankfurt),
Internetportal J-Comm
Jewish Community (Köln)… - weitere folgen!
Veranstaltungen zu 60 Jahre Israel in Frankfurt/Main:
Es ist kein Wunder, dass sich die RAF auf Che Guevara
berief, auf Mao Tse-tung, auf die Tupamaros und andere militante
Volkstümler, vor allem auch auf die bewaffneten Antisemiten
vom “Befreiungskampfes des palästinensischen
Volkes”, niemals jedoch auf Johann Georg Elser. Denn an
Elser, der 1938 versucht hatte, die Volksgemeinschaft mit Hitler zu
liquidieren, hätte sie nicht nur lernen müssen, was
es bedeutet, in absoluter Einsamkeit das objektiv Vernünftige
zu erkennen und daraus praktische Konsequenz zu ziehen, d.h.
materialistisch zu reflektieren und zu agieren. An Elsers Tat
hätte sie zugleich erkennen müssen, dass die
Identität von Souveränität und Staatsapparat
in der Figur Hitler nur im System der nazifaschistischen Barbarei
möglich war und ist. Da sie das alles, in verstockter Renitenz
gegen die materialistische Aufklärung, keineswegs lernen
wollte, fälschte die RAF den Begriff des NS-Faschismus zur
deutschen Gemeinverträglichkeit um und machte die
Kühnls, Gossweilers und Dimitroffs glücklich. Als von
“Israels Nazi-Faschismus” die Rede war, als dann
behauptet wurde, der Hass auf die Juden sei “ins Volk
reinmanipuliert worden” und eigentlich ein Zeichen der
“Sehnsucht nach dem Kommunismus”, als das Massaker,
das die palästinensischen Antisemiten vom “Schwarzen
September” 1972 unter der israelischen Olympiamannschaft
anrichteten, von der RAF-Mitbegründerin Ulrike Meinhof
schließlich ausgerechnet als antifaschistische Tat gefeiert
wurde, da war die RAF, indem sie auf die Charaktermasken von Kapital
und Staat anlegte, tatsächlich, wenn auch im Untergrund, ein
ideologischer Staatsapparat geworden: Lüge in Waffen. Auch
darum war die RAF niemals eine, wenn auch hoffnungslos
verspätete, Fraktion jener Roten Armee, die die letzten
Überlebenden von Auschwitz befreite.
Gerade an der Zurücknahme der
gesellschaftskritischen Implikationen der Psychoanalyse zeigt sich
heute ihre Verwobenheit ins falsche Ganze. Freud hingegen bot
Aufklärung über die Familie als Elementarform der
Gesellschaft, und er stärkte zugleich das Individuum, das aus
der Familie hervorgeht, gegenüber dieser Gesellschaft. Daran
hat jede Kritik sich zu messen, die ihrem, von Marx bis zur Kritischen
Theorie geprägten Begriff gerecht werden möchte und
dem Zwang des repressiven Kollektivs die freie Assoziation der
Individuen entgegensetzt. Eine Psychoanalyse wie eine Linke hingegen,
die Repression, patriarchale Gewalt, Triebverleugnung und
Lustfeindlichkeit, Bereitschaft zum Opfer, Homophobie und
Antisemitismus unter dem Schlagwort Multikulturalismus rechtfertigen,
sind auch am logischen Endpunkt ihrer Freud-Rezeption angekommen. Die
Aktualität der Freudschen Analyse im Zeitalter des Suicide
Bombing und der Ehrenmorde kann nur gegen sie durchgesetzt werden.
Sa., 10.05., 19 Uhr Podiumsveranstaltung im Rahmen der Kampagne "STOP
THE BOMB": "Der Iran - Analyse einer islamischen
Diktatur und ihrer europäischen Förderer"
mit den Autoren Stephan Grigat (Wien), Fathiyeh Naghibzadeh (Berlin),
Andreas Benl (Hamburg) und Thomas von der Osten-Sacken (Frankfurt).
Einleitung & Moderation: Gruppe Morgenthau. Café KoZ
der Universität, Jügelstraße 1.
Anschließend Party "60 Jahre Israel" im IVI, Kettenhofweg
130.
Die Frieden predigenden Glaubens-Krieger islamischer
Provenienz hätten allen Grund, sich ausnahmsweise mal nicht
beleidigt und hetzend in Pose zu werfen. Ihre Sache läuft. Der
politisch kämpfende Teil des Islams ist zu einer weltweit
agierenden Bewegung angewachsen. Es besteht nirgendwo Mangel an
bereitwilligen Rekruten, die für ausnahmslos alle denkbaren
Manifestationen der Gewalt und Vernichtung zu haben sind. Der Iran
firmiert hierbei als staatliche Avantgarde des weltweiten Dschihad, der
die islamische Weltherrschaft herbeiführen soll. Sein immer
weiter voranschreitendes Nuklearporgramm eröffnet dem
totalitären Regime und seinen fanatisierten Anhängern
neue Möglichkeiten im Kampf gegen Israel. Kein Zufall, dass
der projektive Hass der zu Felde Ziehenden auf den Staat fixiert ist,
der vor 60 Jahren als Konsequenz aus der Shoah gegründet
worden ist, denn eliminatorischer Antisemitismus bildet den
ideologischen Kern des radikalen Islams. Israel und seine Bewohnerinnen
und Bewohner stehen heute abermals im Visier von Antisemiten,
die zu allem bereit sind. Die iranische Atombombe hat nur den einen
Zweck: sie soll Israel, das "zionistische Gebilde", von der Landkarte
fegen. Der Staatspräsident des Teheraner Regimes
lässt keine Gelegenheit aus, genau das einer beharrlich
ignoranten Weltöffentlichkeit zu erklären. Statt den
aktionsfähigen Fortsetzern des Nationalsozialismus mit allen
Mitteln den Abgang zu bereiten, herrscht gerade im
europäischen Hinterland Einverständnis mit der
islamischen Zivilisationsfeindschaft und dem begrölten Recht
auf Judenhass. Nicht zuletzt die europäische Linke
kollaboriert im geschichtsvergessenen und kulturrelativistischen Jargon
mit den islamischen Förderern einer unbedingten Bereitschaft
zur Vernichtung. Keine Frage: vor nicht allzu langer Zeit war die
Mahnung, man solle nicht jede weltgeschichtliche Grausamkeit als
Holocaust und nicht jedes zweite Regime als faschistisch etikettieren
ein triftiger, über das relativierungssüchtige
Bedürfnis, das in aller Regel als Movens hinter solchen
Verlautbarungen stand, aufgeklärter Einwand. Einstweilen
jedoch ist die Warnung vor einer solch interessierten Inflationierung
ihrerseits zur politischen Floskel verkommen, die immer dann
aufschreit, wenn es darum zu gehen hätte, eine reale
Bedrohung, wie sie durch die iranische Gottesdiktatur und ihre
Helfershelfer aufschimmert, zu benennen, um zu entsprechenden
Konsequenzen gelangen zu können. Während der eine,
jeglicher Vernunft entrückte Teil der Gesellschaft es sich in
der traditionell geschichtsrevisionistischen Halluzination eines
israelischen Vernichtungskrieges gegen die Palästinenser
bequem gemacht hat, relativiert der andere Teil den zur Tat
drängenden Geschichtsrevisionismus von Ahmadinedschad und Co..
Weder mit den Einen noch den Anderen lässt sinnvoll sich
diskutieren. Es geht um Israel, es geht um die Verteidigung
zivilisatorischer und bürgerlicher Mindeststandards und um die
Frage, wie sich diese konkrete Verteidigung gestalten lässt.
Für eine radikale Kritik des Islams! Für
Säkularisierung und Freiheit im Nahen und Mittleren Osten!
Unter dem Zwang
zur Expansion
definiert der
islamische Gott
den Glauben aus
dem Kontrast zum
Anderen und muss
alles Denken und
Leben in die
Überwindung des
Unglaubens
»investieren«.
Die
Konfrontation
erzwingt eine
Rüstungsspirale
gegen die
»Satane Israel
und USA«. Dieses
fundamentale
Geschehen kann
nur aus der
Geschichte
heraus
verstanden
werden. Sie ist
für die Muslime,
mit Abstrichen
auch für die
Juden, so
aktuell, wie sie
für die Europäer
inaktuell zu
sein scheint. In
seinem Buch
zeichnet
Hans-Peter
Raddatz
Parallelen und
Gegensätze nach
und macht die
zentrale
Bedeutung des
Arabien-Israel-Konflikts
für die Zukunft
Europas
deutlich. Die
Eliten, so
lautet seine
These, lassen
die Konturen des
»Strukturwandels«
erkennbar
werden: den
Islam als
»Miteigner
Europas« und den
Koran als
»Leitfaden des
Respekts«.
Das Buch von
Sebastian Voigt
ist nicht nur
von historischem
Interesse. Es
greift in die
politische
Diskussion der
letzten Jahre
über die
Vereinigten
Staaten von
Amerika ein und
versucht, einen
Kontrapunkt zum
weit
verbreiteten
Antiamerikanismus
zu setzen sowie
der Unkenntnis
der
amerikanischen
Besonderheiten
in Europa
entgegenzuarbeiten.
Beantwortet wird
die Frage, warum
deutsche
Revolutionäre in
Amerika zu
Patrioten und
loyalen Bürgern
wurden. Am
Beispiel der
jüdischen
Einwanderung
wird die
Entwicklung der
amerikanischen
Gesellschaft hin
zu einem
ethnischen
Pluralismus
dargelegt. Die
Diskussionen um
Melting Pot und
Cultural
Pluralism machen
deutlich, dass
dieses Buch
Erkenntnisse für
die aktuellen
Debatten in
Europa um
Migration,
Integration und
Assimilation
liefert.
Soll Freiheit
Wirklichkeit
werden, muß man
sich über die
Schwierigkeiten
Rechenschaft
ablegen, die aus
der von den
Herrschaftsimperativen
des Staates und
den
Verwertungsimperativen
des Kapitals
dominierten
Gesellschaft für
die Emanzipation
resultieren.
Stephan Grigat
klärt in seinem
Buch darüber
auf, wie aus der
Unzufriedenheit
mit den
Verhältnissen
eine mal
ressentimenthafte,
mal regressive,
mal mörderische
Partizipation am
gesellschaftlichen
Unheil im Wege
seiner
scheinbaren
Bekämpfung
werden kann.
Ersteres
verweist auf die
Kritik des
Fetischismus;
zweiteres auf
den
Antisemitismus.
Ihm
Rahmen des ILI-Tages finden zudem noch
folgende
Buchvorstellungen statt:
So., 18.03., 20 Uhr: "Israels Existenzkampf
- Eine moralische Verteidigung seiner
Kriege". Mit dem Autor Yaacov Lozowick
(Jerusalem). Achtung! Die Veranstaltung
wurde aufgrund des großen Interesses in
einen größeren Raum verlegt: Café
Kurzschlusz der Fachhochschule, Kleiststraße
5, Frankfurt.
[mehr]
Do., 26.04., 20 Uhr: "Halbmond und
Hakenkreuz. Das 'Dritte Reich', die Araber
und Palästina". Mit dem Autor Martin Cüppers
(Berlin) Raum 311 im I.G.Farben-Haus der Universität, Grüneburgplatz 1, Frankfurt.
[mehr]
Sa., 12.05., 20 Uhr: "Jargon der Demokratie
- Über den neuen Behemoth". Mit dem Autor
Gerhard Scheit (Wien) im Café Kurzschlusz
der Fachhochschule, Kleiststraße 5, Frankfurt. Anschließend ILI-Party.
[mehr]
Di., 29.05., 20 Uhr: "Im Satellitenstaat
Kroatien. Eine Odyssee des Überlebens
1941-1945". Mit dem Autor Zeev Milo (Tel
Aviv). Café KoZ im Studierendenhaus der
Universität, Jügelstraße 1, Frankfurt.
[mehr]
Manifestation avec UPJF pour
la libération des otages israéliens -
Mercredi 29 novembre 2006, à 14 heures,
Rond-Point Schuman, Bruxelles.
[plus]
The Wind of Change - Antisemitismus im Wandel?
Rede
von Dr. Dieter Graumann, Präsidiumsmitglied des Zentralrats
der Juden in Deutschland und Kulturdezernent der Jüdischen
Gemeinde Frankfurt, anlässlich der offiziellen
Gedenkveranstaltung für die Pogromnacht vom 9. November 1938
in der Paulskirche in Frankfurt/Main. [mehr]
Die "Repräsentanten der Linken" standen auf und verließen
den Saal. Jetzt grollen sie. Dass die anderen nicht mit
ihnen gegangen sind und dass die Juden ihnen die schöne
Feier vermasselt haben. [mehr]
In der Nacht zum 29. Oktober 2006 ist in Frankfurt am Main
der jüdische Kommunist und Antifaschist Peter Gingold
verstorben. Es sei hier auf einen Nachruf von Tjark
Kunstreich
[mehr]
und ein Interview, das derselbe Autor vor einigen Jahren mit
Peter Gingold geführt hat, hingewiesen.
[mehr]
9. November 2006, 19.45 Uhr
Kino Harmonie, Dreieichstr. 54, Frankfurt
Zum Gedenken an die Reichspogromnacht - Premiere des Artur
Brauner Films: „Der letzte Zug“. Anschließend Diskussion mit
Jochanan Shelliem (Journalist) und Elisabeth Abendroth
(Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst). [mehr]
Tough Baby - Zur Verfasstheit
des nachbürgerlichen Subjekts.
Reader mit den
Texten zur gleichnamigen Veranstaltungsreihe. [mehr]
In antisemitischer Gesellschaft - Ein Reader zweier
Veranstaltungsreihen 2005-2006 in Darmstadt, Erlangen und
Frankfurt am Main.
[mehr]
Antisemitismus und Antiamerikanismus auf der Frankfurter
Buchmesse 2006.
[mehr]
The Last Virgin - Ein antisemitisches Theaterstück in
Frankfurt.
[mehr]
“Why
live, if you can be buried for ten
Dollars?" Mit
Freud - Gesellschaftskritik und
Psychoanalyse
Konferenz anlässlich des 150.
Geburtstags Sigmund Freuds -
13. - 15. Oktober 2006 in
Wien.
[mehr]
1.) Mi.,
04.10.06, 19.30 Uhr, Festsaal im Studierendenhaus, Campus
Bockenheim der Universität Frankfurt, Jügelstr. 1.
Neu-alter
Judenhass. Antisemitismus, arabischer-israelischer Konflikt
und europäische Politik (Berlin-Brandenburg Verlag).
Podiumsveranstaltung mit dem Herausgeber Sacha Stawski & den
Autoren Esther Schapira, Georg Hafner, Wahied Wahdat-Hagh,
Klaus-Jürgen Scherer & Eldad Beck (angefragt). Moderation:
Arno Lustiger. [mehr]
2.) Do., 05.10.06, 16 Uhr, Haus
der Zionistischen Jugend Deutschland in der Falkensteiner
Str. 1.
Abrascha und Mr. Cowan.
Erinnerungen an Israels Kampf um Unabhängigkeit (Conte
Verlag). Mit dem Autor Gad Ehrlich (Haifa) Moderation: Yoram
Ehrlich. [mehr]
3.) Fr.,
06.10.06, 20 Uhr, Café Kurzschlusz der Fachhochschule
Frankfurt in der Kleiststr. 5.
Islam is lame. Texte gegen die aktuelle Barbarei und ihre linken
Freunde (Ca ira Verlag). Mit dem Autor Thomas Maul (Berlin)
+
anschließender Party![mehr]
4.) Sa.,
07.10.06.
Hurra, wir
kapitulieren! Von der Lust am Einknicken (Wjs Verlag). Mit
dem Autor Henryk Broder (Berlin/ Jerusalem). Moderation:
René Pollak. [mehr]
Veranstalter & Unterstützer: Honestly-Concerned,
Zionistische Organisation Frankfurt, Jüdischer Jugend- und
Studentenverband Hessen, Zionistische Jugend Deutschland,
Prozionistische Linke Frankfurt, Gruppe Morgenthau.
Aufruf zur
aktiven Teilnahme: Iran-Protestaktionen
zu Ehren von Paul Spiegel sel.A. während der WM.
[mehr]
Am 11. Juni um 15:00 Uhr
finden am Jacobsplatz
(Innenstadt) in Nürnberg, am
17. Juni um 14:00 Uhr auf
dem Opernplatz in Frankfurt
und am 21. Juni um 14:00 Uhr
am
Simsonplatz (vor dem
Verwaltungsgericht)
in Leipzig
Protestkundgebungen gegen
das iranische Regime statt.
After-Work-Party am
Sa., 17. Juni 06, ab 20.00 Uhr - Café Kurzschlusz, FH
Frankfurt, Kleiststr. 5 [mehr]
Demonstration:
Solidarität mit Israel! - Fr., 16. Juni 06, 18.00 Uhr,
Merianplatz (U4) FfM.
[mehr]
Dienstag, 25.04.06 - Antisemitische Beschimpfungen am
Mahnmal Börneplatz in Frankfurt.
[mehr]
Monday, 17.04.06 -
Nine killed in Tel Aviv suicide bombing.
[more]
Dossier "Israels Freiheit - Zum Verhältnis von Kritischer
Theorie und Zionismus" von Stephan Grigat in der Jungle
World vom 01.02.06.
[mehr]
Thursday, 30.03.06 - Four Israelis
were killed near the West Bank community of
Kedumim.
[more]
"Aufruf der Elf": Einreiseverbot für
Mahmud Ahmadinedjad!
[mehr]
Petition - No entry to Germany
for Ahmadinedschad
[more]
Bar Iran's president from attending world cup - Sign the
Simon Wiesenthal Center's urgent action petition
[more]
Schließt den Iran aus!
Wir, die Unterzeichner dieser Petition, fordern den
Ausschluss des Irans von der FIFA-Fußballweltmeisterschaft
2006 in Deutschland.
[mehr]
Exclude
Iran! We, the signatories of this petition, demand the
exclusion of Iran from the FIFA Worldcup 2006 in Germany. [more]
Exclusez l’Iran!
Nous, les signataires de cette petition, exigeons
l‘exclusion de l‘Iran du championnat du monde 2006 en
Allemagne. [plus]
Offener Brief des Vorsitzenden der DIG Berlin an den
Direktor der Frankfurter Buchmesse mit der Forderung, die
Beteiligung an der Teheraner Buchmesse abzusagen.
[mehr]
Allumez une bougie
à la mémoire de Ilan Halimi.
[plus]
Parce qu'il était
juif...
Torturé à mort!
Victime de
l'antisémitisme en Europe!
Assasiné à Paris!
Ilan Halimi (23)
Mobilisation en hommage à Ilan
Halimi le 26 février à Paris.
[plus]
Kritik der einfachen Gedankenproduktion - Text der Frankfurter Gruppe Morgenthau zur
"Opernball-Demonstration" am 25.02. in Frankfurt.
[mehr]
...eine Portion Wahn beigemischt. Konformistische Rebellen
im Kampf gegen den Opernball
- Text der Marburger Gruppe AAE gegen die Proteste gegen den
Opernball in Frankfurt.
[mehr]
Luxus für alle oder alle gegen den Opernball? -
Text der Göttinger Gruppe Aktion & Kritik gegen die
Unterstützung der Demonstration gegen den Opernball.
[mehr]
The Antifa Chainsaw Massacre - Ein Nachtrag der Hamburger Gruppe bad weather zur
Antifadebatte '05 in der Zeitschrift Phase 2.[mehr]
Strafverfahren eröffnet -
Sperrung der Website aufgehoben: Zweite Presseerklärung der
Georg-Weerth-Gesellschaft Köln zu den Repressionen wegen der
satirischen Darstellung des „Propheten“ Mohammed (15.
Februar 2006).
[mehr]
Zusammenarbeit von deutschen
Staatsorganen und radikalen Moslems: Erste
Presseerklärung der Georg-Weerth-Gesellschaft Köln
anlässlich staatlicher Repressionen wegen satirischer
Darstellung des „Propheten" Mohammed (13. Februar
2006).
[mehr]
Presseerklärung und -spiegel von Honestly-Concerned: Zum
Urteil Broder vs. Melzer in erster Instanz
[mehr] und zur Pressekonferenz von Melzer, Meyer und
Neudeck in Frankfurt.
[mehr]
Abi allein
zu Haus - von Henryk M. Broder: Mein
alter Freund Abi Melzer, der größte Verleger aller Zeiten (GRÖVAZ),
hatte für den 20.1. zu einer antizionistischen Freak-Show
mit seinen beiden Starautoren Rupert Neudeck (Grünhelme
e.V.) und Hajo Meyer (Eine andere jüdische Stimme)
eingeladen.
[mehr]
Persönlicher Aufruf von Dr.h.c. Arno Lustiger: Gegen
die Veranstaltung von Hajo Meyer, Rupert Neudeck und Abraham
Melzer am 20.01.2006 in Frankfurt zu protestieren.
[mehr]
Wer ist
Antisemit? Henryk M. Broder und Hajo Meyer vor Gericht - von
Hannes Stein: Es wird
mit einem Gerichtstermin enden, begonnen aber hatte es mit
einer Veranstaltung an der Universität Leipzig im September
2005.
[mehr]
Der
Streit mit Henryk Broder zeigt: Hajo Meyer verkörpert den
aktuellen jüdischen Selbsthaß - von Leon de Winter:
Von wem stammt das folgende Zitat?
[mehr]
Frankfurter Zustände: Die FH und der Kampf gegen das Böse. [mehr]
Text der Frankfurter Uni Gruppe Sinistra: Übergriff auf eine Person
mit Israel-Fahne auf einer Demonstration in Darmstadt im Dezember 2005.
[mehr]
Text der Frankfurter Gruppe 8. Mai:
Einige Fälle von linken Antisemitismus u.a.
der Frankfurter Linkspartei-Funktionärin Elisabeth Schneider und dem
Anführer der Frankfurter Anti-Nazi-Koordination Pfarrer Stoodt.
[mehr]
am Do., 29.09., ab 19.30 vorm Berger Kino in Frankfurt
[mehr]
Vernichtung als Kunst – Das Selbstopfer als Erlösung [mehr] Donnerstag, 15.09.05, 20.00
Uhr, Café Kurzschlusz, Kleiststr. 5, FH Frankfurt.
Antisemitismus von links - Alte und neue Israelfeindschaft in der Linken.
Buchvorstellung mit Thomas Haury (Freiburg) und Lutz Eichler (Frankfurt).
[mehr]
Vortrag und Diskussion mit
Thomas Becker (Bielefeld) und Bastian Assion (Köln): Der Iran und der Kampf
seiner Bevölkerung für demokratische Verhältnisse. [mehr]
Fr.,
06.03.09, 19.30 Uhr im Café
Kurzschlusz der FH Frankfurt, Kleiststr. 5:
Der Staat des Grundgesetzes Über das Verhältnis von
Kapital und Souveränität in Deutschland
Vortrag und Diskussion mit
Joachim Bruhn
(Initiative Sozialistisches Forum, Freiburg)
Artikel 20 des Grundgesetzes bestimmt:
„Alle Staatsgewalt geht vom Volke
aus.“ Die Frage, wo sie denn aber hingehe, ist genau so
deutsch wie das
Grundgesetz selber. Wenn das, was in Deutschland als links auftrumpft,
die
Auffassung vertritt, es gelte, so Oskar Lafontaine, eine
„Politik für alle“ zu
erkämpfen, d.h. das, was seit den Tagen der Agitation
Ferdinand Lassalles für
den „Volksstaat“ als Demokratisierung sattsam
bekannt ist, dann kommt die
Ideologie der Politik an ihr Ende: die unbedingte Einheit von
Bürger und Staat
bekennt sich in der Idee, die Souveränität sei das
Instrument der
gesellschaftlichen Selbstverwirklichung und das System des Befehlens
und
Gehorchens wäre, nur recht auf Gemeinwohl getrimmt, die
Freiheit schon selbst.
Die marxsche „Kritik der politischen
Ökonomie“ dagegen tritt auf als Kritik,
die von Anfang an die Einheit von Ökonomie und Politik, von
Basis und Überbau,
von Kapital und Souveränität darstellt: in der Form
der Kritik. Alle Kategorien
dieser Kritik sind ökonomisch und politisch zugleich. Insofern
sie aus der
vermittelten Identität von Ausbeutung und Herrschaft
entspringen, gilt die
Souveränität als nur eine, wenn auch die
gegenwärtige Form der „Knechtschaft“
(Marx). Als Kritik, die dem kategorischen Imperativ folgt, die Spaltung
der
Gattung in die wesentliche und in die überflüssige
Menschheit aufzuheben, zielt
sie nicht auf die Aufhebung, sondern auf die Abschaffung von Staat und
Recht.
Mitveranstalter: Gruppe Morgenthau und Autonome
Liste
Café Kurzschlusz
Veranstaltungsflyer
Scheitern als Programm - Warum die Linke es nicht schafft, den Islam zu
kritisieren (12. August 2008) Ein Flugblatt - gemeinsam verfasst von
der Georg-Weerth-Gesellschaft Köln und der Gruppe Morgenthau
aus
Frankfurt/M - zur "Anti-Islam-Konferenz" der rassistischen Partei Pro
Köln und zu den linken Gegenaktivitäten: [mehr].
Israel-Tag am 15.05.2008 am
Opernplatz in Frankfurt [mehr].
Festakt zum
60-jährigen Bestehen des Staates Israel am 14.05.2008 in der
Frankfurter Paulskirche [mehr].
Veranstaltungen
der Jüdischen Gemeinde
Frankfurt zu 60 Jahre Israel[mehr].
Neues aus der
Problemzone - Warum
der Frankfurter Gruppe sinistra! die
Solidarität mit toten Juden über alles geht. Text der
Gruppe Morgenthau [mehr].
Internationale
Konferenz -
Die iranische
Bedrohung: Die Islamische Republik, Israels
Existenzkampf und die europäischen Reaktionen am 3. und 4. Mai 2008 an der
Universität Wien [mehr].
Probleme der Dialektik heute - Ringvorlesung an der FH Frankfurt
vom 31. März bis 12. Mai 2008 [mehr].
Der
Westen und der iranische Krieg gegen Israel - Konferenz gegen
Appeasement & Kollaboration am 25. & 26. Januar 2008 in
Berlin
an der Humboldt-Universität [mehr]
Brutalstmögliche
Aufklärer - Text der Gruppe Morgenthau zu den
Anti-Naziaufmärschen in Frankfurt im Januar 08 [mehr].
Artikel
von
Christoph
Schwarz
in
der
Jungle
World
zur
antisemitischen
Hetzkampagne
gegen
Nargess
Eskandari-Grünberg
und
Kurt
Grünberg
in
Frankfurt
[mehr].
Kommentar
von
Stephan
Grigat
in
der
Jungle
World
zum
"No
way
out?"
Kongress
an
der
Universität
Frankfurt
[mehr].
Kommentar
von
Thomas
von
der
Osten-Sacken
auf
Wadiblog
zu
Veranstaltungen
mit
Shraga
Elam
und
Klaus
Fischer
im
Club
Voltaire
in
Frankfurt
[mehr].
Kommentare
von
Alan
Posener
auf
Apocalypsoblog
zu
Artikeln
von
Lorenz
Jäger
zu
den
Römerberg-Gesprächen
[mehr]
und
einer
Veranstaltung
der
Autoren
Mearsheimer
und
Walt
an
der
Uni
Frankfurt
[mehr].
Vorträge und
Veranstaltungen zur
Geschichte und
Wirkung des
Holocaust
Wintersemester
2007/08
[mehr]
Redetexte
von
Dr.
Dieter
Graumann
[mehr]
und
Prof.
Dr.
Salomon
Korn
[mehr]
gehalten
zum
9.
November
in
der
Frankfurter
Paulskirche.
Niederlage
für
die
Judäophobie
-
Drei
Wochen
nach
der
Berufungsverhandlung
sprach
das
Frankfurter
Oberlandesgericht
am
vergangenen
Donnerstag
sein
Urteil
[mehr]
Berufungsverfahren
Henryk
M.
Broder
vs.
Abraham
Melzer:
Donnerstag,
18.10.07,
11.00
Uhr,
Raum
107
am
OLG
Frankfurt/Main,
Wiesenthal
Centre's
Annual
Monitoring
Report
to
Frankfurt
Book
Fair
Director: “Recidivist
Hatemongering
Publishers
Should
be
Excluded
from
2008
Fair”
[more]
Wiesenthal
Centre
to
Frankfurt
Book
Fair
Director:
"2007
Fair
Opens as
Homage
to
Catalonia
in the
Language
of
Holocaust
Denial"
[more]
Messerattacke auf Rabbiner
weitgehend aufgeklärt
Frankfurt/Main (AP) Eine Woche
nach der Messerattacke auf einen
Rabbiner der Jüdischen Gemeinde
in Frankfurt am Main ist die Tat
weitgehend aufgeklärt.
[mehr]
Letter from Berlin: The
anti-anti-Zionists. By Benjamin
Weinthal.
[more]
Pressemitteilung:
Prof. Dr. h. c.
Arno Lustiger
fordert Bericht der
Bundesregierung zur
Antisemitismusbekämpfung.
[mehr]
Friedman! In
eigener Sache:
Die Gesellschaft
scheint durchdrungen
von faschistischem
Gedankengut. Dass
sich unter seinen
Personenschützern
Nazis befanden,
überrascht Friedman
daher nicht
besonders. Ein
Kommentar über
vermeintliche
Gutmenschen und die
Justiz.
[mehr]
Is
there still room for
debate?
My experience with the
University of Leeds. By
Matthias Küntzel.
[more]
SPME members
asked to protest last minute
cancellation of Matthias
Küntzel's invited talk and
two-day workshop on "Hitler's
legacy: Islamic anti-semitism in
the Middle East" at Leeds
university, UK.
[more]
Presseerklärung und
Solidaritätsadresse des American
Jewish Committee nach Anschlag
auf jüdische Kita in Berlin.
[mehr]
Spendenaufruf der Amadeu
Antonio Stiftung für die vom
Anschlag betroffene Kita. [mehr]
David Goldner wurde
wegen der Verwendung von
Kennzeichen verfassungswidriger
Organisationen am
10.01.07 vom Amtsgericht
Garmisch-Partenkirchen zu 60
Tagessätzen á 10 Euro
verurteilt.
[mehr]Er geht in Revision
und bittet dringend um Spenden
für die Prozesskosten. Diese
können unter dem Stichwort
Prozesskosten
Garmisch-Partenkirchen
auf folgendes Konto überwiesen
werden:
ISF e.V., Konto-Nr. 2260 45-756,
Postbank Karlsruhe, BLZ 660 100
75
Veranstaltungen zur Geschichte
und Wirkung des Holocaust -
Oktober 2006 bis Februar 2007 in
Frankfurt am Main.
[mehr]
Bundesweite Demonstration für
Israel
Sonntag, 28. Januar 07, 15.00
Uhr, Berlin.
[mehr]
A Petition
To The United Nations and
Governments of Good Will to
Institute Sanctions Against Iran
Following Genocidal Calls
Against Israel At Iran's
Holocaust Denying Conference.
[more]
Subliminal & The Shadow -
Tikva (Hope):
Our partner in Israel: The
Tel Aviv University Student
Union
Solidarität mit den
kriminalisierten
israel-solidarischen
Antifas aus Saarbrücken.
[mehr]
Saarbrücker Szenen
- Kommentar der
Redaktion CCP vom
04.11.06 zu
antisemitischer Gewalt
und staatlichem Wahnsinn
in der
saarländischen
Landeshauptstadt.
[mehr]
Das Odeur der
Politologik -
Lizas Welt zum "Manifest
der 25" aus der
Frankfurter Rundschau
vom 15.11.06.
[mehr]
Aufruf zur Protestkundgebung
gegen den internationalen Al
Quds-Tag am
21. Oktober 2006 in Berlin.
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We are democrats and
progressives. We propose here a fresh political alignment. Many of us
belong to the Left, but the principles that we set out are not
exclusive. [more]
Manifesto: Together
facing the new totalitarianism -
Læs mainfestet som Salman
Rushdie og 11 andre europæiske
intellektuelle har skrevet, hvori de
advarer mod islamisk totalitarisme.
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Mi., 09.11., 17.00h
Kundgebung vor der Paulskirche in Frankfurt zum Gedenken an die Reichspogromnacht
und anlässlich der Aussagen des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad
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So., 12.12.04 Brunch des Jüdischen Jugend- und Studentenverbandes Hessen
im Café Tower (Eschersheimer Turm) in Frankfurt
Veranstaltung mit Itamar Marcus, Director of
Palestinan Media Watch, Israel und Jörg Rensmann, Gruppe Offene
Rechnungen, Berlin:
Planting the seeds of the next war: PA Education of
Youth - A look at Children's TV and Education in the Palestinian
Authority
Do., 11.11.04, 20.30 Uhr
Jugendzentrum der Jüdischen Gemeinde Frankfurt in der
Savignystraße 66
Diese Rubrik wird nicht
weitergeführt:
Do., 02.12.04
(Newsletter der
israelischen Botschaft) - Ein Soldat der israelischen Armee (IDF) ist am Montag
ums Leben gekommen, als ein palästinensischer Schmugglertunnel an der Grenze
zwischen dem südlichen Gazastreifen und Ägypten in sich zusammenstürzte. Ein
weiterer Soldat wurde verletzt.
Di., 30.11.04
Gaza (inn) - Ein
palästinensisches Gericht hat am Montag einen Vater und seinen Sohn in Gaza zum
Tode verurteilt, weil sie Israel beim Versuch geholfen haben, Hamas-Anführer
Abdel Asis Rantisi zu töten.
Haifa (Maariv)
- Several violent confrontations erupted on campus as of late, culminating
Monday when Arab students attacked Student Association Chairman Gilad Sharir.
Bocholt (ddp-nrw) -
Unbekannte haben in der heutigen Nacht einen jüdischen Friedhof in Bocholt
geschändet. Wie die Polizei mitteilte, drangen der oder die Täter in das
verschlossene Gelände ein und schmierten mit Farbe nationalsozialistische
Schriftzüge und Symbole auf mehrere Grabsteine.
So., 28.11.04
Wittstock (inforiot) - Der
83-jährige Zeitzeuge Pavel Stránský ist am Mittwoch Opfer rechtsradikaler
Pöbeleien geworden, als er in der Wittstocker Gesamtschule über seine
Leidens-Odyssee durch drei Konzentrationslager berichten wollte. Während eine
Schülerin seinen Vortrag demonstrativ durch laute Worteinwürfe störte und von
der Lehrerin des Raumes verwiesen wurde, drang ein anderer Schüler in den Raum
ein und schrie den Vortragenden an: „Du bist ein Jude!“
Fr., 26.11.04
Umm El-Fahm (inn) - Ein
Bewohner der arabisch-israelischen Stadt Umm el-Fahm hat kürzlich versucht,
einen jüdischen Israeli zu erstechen. Jetzt teilte er der Polizei mit, sein
Motiv sei "Hass auf Israel" gewesen.
Di.,
23.11.04
Berlin (Berliner Morgenpost) - Das
Denkmal zur Erinnerung an deportierte Juden an der Putlitzbrücke in Tiergarten
ist in der Nacht zu gestern von Unbekannten beschmiert worden.
Fr., 19.11.04
Antwerp (Reuters)
- Moshe Yitzchak Naeh, 24, a British
Orthodox Jew who lived in Belgium, was shot dead in Antwerp on Thursday amid
concern about a rise in anti-Semitism following the stabbing of a Jewish youth
in June. The victim, a well-known member of the Jewish community, was shot in
the head on his way home from synagogue. He was not robbed, neighbors said.
London (Reuters) -
Vandals have sprayed swastikas and other Nazi insignia on 15 gravestones at a
Jewish cemetery in southern England, police say. They said the anti-Semitic
graffiti had appeared on the gravestones in Aldershot, Hampshire, over the past
month.
Spain (JPost)
- Along with the local time and
temperature, venomous slogans against Prime Minister Ariel Sharon and Israel
appear on the municipal information board in the northern Spanish town of
Oleiros. "Let's stop the animal, Sharon the assassin, stop the neo-Nazis," reads
the bright-red illuminated sign in the town of a few thousand people located in
the Galicia region.
Di., 16.11.04
San Francisco (cop
newsletter) - When the vice president of the College Republican Club at San
Francisco State showed up at the student union building to solicit new club
members, he found a noisy and menacing mob of over 300 Palestinian, Arab, Muslim
and radical leftist students surrounding his club's table being held back by 13
SFSU police officers. Four Palestinian women accused the conservative students
of being responsible for the "murder of Palestinian babies." Food was thrown at
the Republican college students and drinks poured over the campaign materials.
Fr., 12.11.04
Dublin (The
Observer)- Gardai are
investigating links between an Irish neo-fascist website and an upsurge in
anti-semitism in Dublin. Three Jewish sites in the capital were targeted late
Thursday night or early Friday morning, with swastikas daubed on a synagogue, a
museum and a cemetery.
Mo., 08.11.04
Berlin-Tiergarten (Berliner
Morgenpost) - Unmittelbar vor dem 66. Jahrestag der antisemitischen Pogromnacht
in Nazi-Deutschland ist das Denkmal für das einstige Gotteshaus der jüdischen
Gemeinde Adass Jisroel am Siegmunds Hof 11 Ziel eines Graffiti-Anschlags
geworden. Dabei wurde die Menora - ein künstlerisch gestalteter siebenarmiger
Leuchter - mit weißen Namenszeichen verunstaltet.
Sa., 06.11.04
Newsletter der israelischen
Botschaft - Am Freitagmorgen sind zwei palästinensische Kinder, sieben und acht
Jahre alt, in Khan Younis getötet worden. Aus palästinensischen Quellen im
Gazastreifen war zu hören, dass die beiden Kinder durch israelisches Panzerfeuer
starben. Die israelische Armee (IDF) hingegen teilte mit, dass die Kinder durch
die Explosion eines palästinensischen Sprengsatzes ums Leben kamen. In der Nacht wurden im
Gazastreifen zwei israelische Soldaten durch eine palästinensische
Anti-Panzer-Rakete verletzt. Einer erlitt leichte Verletzungen, der zweite
Verletzungen mittleren Grades, als er in einem gepanzerten Fahrzeug auf der
Philadelphi-Route an der israelisch-ägyptischen Grenze patrouillierte.
Eisleben (Hagalil) - Am 6.11. demonstrierten etwa 100 Menschen in der
Lutherstadt Eisleben gegen Hartz IV. Sie waren einem Aufruf der NPD gefolgt.
Nach der Nazi-Demonstration
wurde die ehemalige Synagoge in Eisleben beschädigt.
Mi., 03.11.04
Amsterdam (Standard) - Der
niederländische Film-Regisseur und Publizist Theo van Gogh ist am Dienstagmorgen
auf einer Straße in Amsterdam durch Stiche und Schüsse tödlich verletzt worden.
Der auch mit eigenen TV-Sendungen und durch Islam-kritische Meinungsäußerungen
in der Presse bekannt gewordene Filmemacher ist 47 Jahre alt geworden. Der
mutmaßliche Täter, ein 26 Jahre alter Amsterdamer mit niederländischer und
marokkanischer Staatsbürgerschaft, wurde nach kurzer Verfolgung festgenommen.
Vorher verletzte er noch einen Passanten und einen Polizisten durch Schüsse.
Jerusalem Post - Two IDF soldiers were lightly
wounded when an antitank rocket landed in the parking lot of the Gaza Divisional
Headquarters in Gush Katif Wednesday. Two other soldiers suffered
light-to-moderate wounds from Palestinian sniper fire in Rafiah Yam in the
southern Gaza Strip.
Di., 02.11.04
Lyon (Independent
Online World News)- A
cemetery in the Burgundy village of Genlis was defaced with Nazi and
anti-Semitic slogans on Monday night - the third such incident in
France in recent days, police said on Tuesday.
Mo., 01.11.04
Ramallah (dpa) - Mindestens vier
Menschen sind bei einem Selbstmordanschlag
in Tel Aviv getötet worden. Etwa 30 weitere Menschen wurden zum Teil schwer
verletzt, als sich der Selbstmordattentäter auf dem belebten Karmel-Basar im
Zentrum der Stadt in die Luft sprengte. Zu dem Anschlag bekannte sich
inzwischen die Volksfront zur Befreiung Palästinas.
Berlin (ddp-bln) - Unbekannte haben in
Wilmersdorf zwei Gedenksteine für ins Konzentrationslager Auschwitz deportierte
und dort ermordete Juden gestohlen.
Straßburg (AP) - Unbekannte haben in Frankreich
erneut einen jüdischen Friedhof geschändet. Sie schmierten Hakenkreuze und «SS»-Runen
auf 88 Gräber in der Ortschaft Brumath im Elsass, rund 20 Kilometer nördlich von
Straßburg.
Di., 26.10.04
GAZA (inn) -
Ein mutmaßlicher palästinensischer Kollaborateur ist am Samstag in Gaza-Stadt
hingerichtet worden. Erstmals bekannte sich die radikal-islamische Hamas zu der
Exekution.
So., 24.10.04
Strasbourg (Guardian)
-
Nazi slogans deface graves of war heroes -
Police in Alsace fail to stop attacks by swastika vandals on Jewish, Muslim and
Christian cemeteries.
Mi., 20.10.04
Kirjat Arba (inn) - Palästinenser haben am
Dienstagnachmittag einen israelischen Soldaten im Westjordanland erschossen. Die
Al-Aksa Märtyrer-Brigaden bekannten sich zu dem Attentat auf den 22-Jährigen,
der sich außerhalb seiner Dienstzeit in einem Zelt eines Militärlagers
aufgehalten hatte.
Mo., 18.10.04
Gaza (inn) -
Ein 31-jähriger Palästinenser ist am Samstag in Gaza gehängt worden, nachdem das
Zivilgericht der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) ihn der "Kollaboration
mit Israel" für schuldig befunden hatte. Drei weitere Angeklagte erhielten
langjährige Haftstrafen wegen ähnlicher Taten.
Aachener-
Jülich. Die Unverbesserlichen haben wieder
zugeschlagen. Zahlreiche Grabsteine auf dem jüdischen Friedhof an der Aachener
Straße in Jülich sind mit rechtsradikalen Symbolen beschmiert worden. Eine
Zeugin hatte die Friedhofsschändung am Freitagabend bemerkt und gleich die
Polizei eingeschaltet.
So., 17.10.04
London
(Honestly-Concerned) - A Jewish student union booth at the European Social Forum
was vandalized.
Sa., 16.10.04
Nach 80 Minuten hatte der Schiedsrichter
genug. René Temmink unterbrach das Spiel der holländischen Ehrendivision
zwischen ADO Den Haag und dem PSV Eindhoven am Samstagabend beim Stand von 0:2.
"Das Maß war voll," sagte der Temmink im Anschluss. Die dauerhaften
antisemitischen Gesänge der ADO-Fans waren für ihn nicht mehr zu tolerieren. Ein
solcher Spielabbruch ist ein bisher einmaliger Fall.
Mi., 13.10.04
Frankfurt
(Honestly-Concerned) - An einer Mauer, an einem Weg zwischen Goldsteinstrasse
und Jugenheimer Strasse, befindet sich ein Davidstern und daneben der Spruch "fuck
Juden". Auf der anderen Seite des Weges, an einer anderen Mauer, befindet sich,
ein gut sichtbares Hakenkreuz. Einer Anwohnerin wurde von der Polizei gesagt,
als sie eine Anzeige wegen Volksverhetzung stellen wollte, dass man in diesem
Fall nichts tun könne und dass es in Frankfurt normal sei: "Wenn wir es heute
entfernen, ist es morgen wieder dran."
Mo.,
11.10.04
Klagenfurt (APA) -
Das vor einem Jahr am Klagenfurter Zentralfriedhof in Annabichl errichtete
temporäre Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus wurde von bisher
unbekannten Tätern zerstört.
Sa.,
09.10.04
Kfar Darom (Israel
Today)- Ein
thailändischer Gastarbeiter wurde von Terroristen erschossen, als diese in
Gewächshäuser der jüdischen Siedlung Kfar Darom im Gazastreifen eindrangen.
Fr.,
08.10.04
Taba/Eilat (inn) - Mindestens 35 Todesopfer und
mehr als 120 Verletzte hat eine Serie von Anschlägen am späten Donnerstagabend
auf das Hilton-Hotel in Taba und auf das Rote-Meer-Resort Ras a-Satan nahe
Nuweiba gefordert.
Rafah (inn) - Ein Heckenschütze hat am Freitag im
südlichen Gazastreifen das Feuer auf einen palästinensischen Arbeiter eröffnet.
Der Palästinenser erlag wenig später seinen Verletzungen.
Nach Angaben von Siedlersprecher Eran Sternberg kamen die Schüsse aus der
Autonomiestadt Rafah.
Do., 07.10.04
Ramalla (inn) - Vermummte Palästinenser haben einen
palästinensischen Patienten aus einem Krankenhaus in Ramalla entführt.
Anschließend wurde der Palästinenser hingerichtet. Als Begründung hieß es, der
Palästinenser habe Land an Juden verkauft.
Mi.,
06.10.04
(t-online)
- Israelische Kampfflieger eskortieren Maschine nach Zypern - Dritte
Drohung innerhalb einer Woche. Ein Lufthansa-Flugzeug ist nach einer
Bombendrohung in Zypern notgelandet. Die Maschine war unterwegs nach Tel Aviv,
wie israelische Regierungsbeamte am Dienstag mitteilten.
Sa., 02.10.04
Bremen (Weser-Kurier)
- Der Israel-Korrespondent des Weser-Kurier, Ulrich W. Sahm, ist nach
eigener Darstellung von einem Demonstranten zu Boden gestürzt worden. Der
Vorfall ereignete sich gestern am frühen Abend vor dem Bremer Rathaus, wo Sahms
Frau zur Zeit Fotos aus Haifa ausstellt. Parallel dazu hatte sich eine Gruppe
von Demonstranten versammelt, um gegen die israelische Besatzungspolitik zu
protestieren. Sahm schoss Fotos von den Demonstranten. Einer von ihnen drohte
ihm deshalb Schläge an. Als Sahm sich nicht einschüchtern ließ, erhielt er einen
Schlag ins Gesicht und stürzte auf die Rathausstufen. Sahm erstattete
Strafanzeige.
Kiel (Honestly-Concerned)
- Ein Flugblattverteiler der Initiative Verteidigt Israel wurde von ca. 10
Personen angegriffen. Die Angreifer zerstörten und entwendeten mehrere
Stelltafeln und raubten dem Mitglied der Ini seine restlichen Flugblätter.
Mi., 29.09.04
Sderot (Honestly-Concerned) - Two
Kassam rockets fired from the
Jabalya refugee camp landed in the western Negev Israeli town of Sderot.
One hit a house, the other landed in the middleof an alley filled with playing children.One
rocket killed Yuval Abebeh, 4, and
DoritAniso, 2, members
of the same family. 31 people were wounded, seven with medium or serious
injuries.
Fr., 24.09.04
Neveh Dekalim (Israel Today)- Palästinenser griffen am Freitag früh vom Gazastreifen mit
Mörsergranaten den israelischen Ort Neveh Dekalim im Gusch-Katif-Siedlungsblock
im Gazastreifen an und töteten dabei die 24-jährige Israelin Tiferet Tratner,
als eine der Granaten ihr Haus traf. Eine weitere Mörsergranate ging in der Nähe
der Synagoge von Neve Dekalim nieder, wobei ein Einwohner verletzt wurde.
Do., 23.09.04 Morag
(Israel
Today) - Donnerstag früh morgens gelang es palästinensischen
Terroristen im Nebel des Morgens in die jüdische Enklave Morag im Gazastreifen
einzudringen. Bei dem heftigen Schusswechsel kamen 3 Israelis ums Leben.
Jerusalem (Israel Today) -Eine 18-jährige
palästinensische Selbstmordterroristin verübte in Jerusalem im nördlichem
Stadtteil Giva Zarfatit einen Terroranschlag. Als sie an der menschenvollen
Bushaltestelle der Frenchhills-Kreuzung von zwei Sicherheitspolizisten, die sie
in Verdacht hatten, nach ihren Papieren gefragt wurde, zündete sie die Bombe in
ihrem Rucksack, wodurch sie und die beiden Grenzsoldaten im Alter von 19 und 20
Jahren ums Leben kamen. 16 Israelis wurden relativ leicht verletzt.
Prag (APA/AFP) - Im Nordosten von Tschechien hat ein
Unbekannter ein Holocaust-Mahnmal geschändet. Der Täter habe "ein SS-Symbol,
einen Galgen und die Inschrift 'Nur ein toter Jude ist ein guter Jude'" auf die
Gedenkstätte in Ostrava (Ostrau) geschmiert, sagte ein Polizeisprecher am
Donnerstag. Das Mahnmal sei am Dienstag oder Mittwoch geschändet worden.
Oslo (APA/Reuters) - Israel
hat die norwegische Hauptstadt Oslo am Donnerstag zum Abbau einer künstlerischen
Skulptur aufgefordert, weil das Werk antisemitisch sei. Die rechteckige, drei
Meter hohe Arbeit aus Metall steht auf einem Platz im Zentrum der Stadt und
heißt "Die Mauer: Fragmente der Geschichte". Auf ihr ist neben dem Wort
"Holocaust" das Datum der Resolution der Vereinten Nationen zu lesen, mit der
die Staatengemeinschaft 1947 Israel anerkannt hat. Ein abgebildeter Davidstern -
das nationale Emblem Israels - ist teilweise mit roter Farbe bedeckt, die
offenbar Blut darstellen soll. Auf einer Seite stehen unter anderem die Worte
"Ariel Sharon", "Zerstörung", "Vergewaltigung, Morde", "Shatila" und "Sabra".
Mi., 22.09.04
Jerusalem (Haaretz). At least two Israelis were killed and
some 15 others were wounded Wednesday afternoon in an terror attack at the
French Hill neighborhood of northern Jerusalem.
Di., 21.09.04
Tulkarm (inn) - Am Montagmittag sind zwei Palästinenser wegen
angeblicher Zusammenarbeit mit Israel von den
Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden erschossen worden. Bei einer der
Exekutionen waren mehrere Kinder anwesend, die auf dem Weg von der
Schule nach Hause waren. Nach einem Bericht der
Nachrichtenagenturen APA und Reuters begannen Jugendliche damit, auf den
Leichnam einzutreten.
Wien (Hagalil) - Herzlstiege beschmiert - Gedenktafel
zertrümmert:Pro-Palästinensischer
Vandalismus im Herzen von Wien. Die
Herzl-Stiege - sie führt von der Sterngasse hinauf zum Desider-Friedmann-Platz -
wurde in der Nacht zum 21. September mit "Stop Zionism Victory for Intifada"
beschmiert und die Herzl-Gedenktafel zertrümmert.
Bensheim (Honestly-Concerned)
- An eine Schule in Bensheim wurde der Spruch "Juden raus aus Deutschland.
Verpißt euch doch nach Auschwitz!" geschmiert.
Di., 14.09.04
Kalkilija (inn) - Ein Palästinenser hat sich am Dienstagmorgen
neben einer Straßensperre in Samaria in die Luft gesprengt. Dabei
wurden zwei israelische Soldaten und zwei Palästinenser verwundet.
Berlin (ddp-bln). Ein Holocaust-Mahnmal in Mitte ist in
der Nacht zum Samstag von Unbekannten beschmiert worden. Eine Polizeistreife
habe die Schmierereien auf der Informationstafel des Mahnmals in der
Ebert-/Ecke Behrenstraße entdeckt, sagte eine Polizeisprecherin am Samstag.
Do., 09.09.04
Tagesschau - Acht Tote bei Anschlag in Indonesien.
Polizei macht Jemaah Islamiya verantwortlich. Mindestens acht Menschen
wurden getötet, als gegen 10.15 Uhr (Ortszeit) eine Autobombe vor der
australischen Botschaft in Jakarta detonierte. 160 wurden Behördenangaben
zufolge verletzt.
Sa., 04.09.04
Beslan (Haaretz) - Russia is blaming
Al-Qaida for the seizure of a school by militants, who held hundreds hostage for
three days. The standoff ended in tragedy Friday after commandos stormed the
school, and 250 people, 200 of them children, have been reported dead following
10 hours of chaotic battles between commandos, armed civilian residents and
militants.
Do.,
02.09.04
JPost- Several
books were recently rubberstamped with anti-Semitic inscriptions at the main
public library in Paris, library director Gerard Grunberg revealed Thursday.
Do., 02.09.04
Russland (Spiegel) - Selbstmordkommando
war an Bord der Tupolew Eine islamistische Gruppe hat sich zu den fast
gleichzeitigen Flugzeugabstürzen in Russland bekannt. Zwei Tschetscheninnen sind
im Visier der Ermittler.
Mi., 01.09.04
Frankfurt (Honestly-Concerned) - Ein aus
dem englischen Sprachraum stammender orthodoxer Jude, der an seiner Kleidung als
solcher zu erkennen war, wurde am 31. August 2004 um ca. 13 Uhr an der
Frankfurter Hauptwache von vier Männern vermutlich deutschen Ursprungs zuerst
mit den Worten: "Man hat wohl deine Eltern und Grosseltern vergessen zu
vergasen" massiv beleidigt, danach wurde der Mann von den Tätern wie ein
Spielball hin und her gestossen bis er dadurch zu Fall kam. Erst danach
flüchteten die Männer - dies am hellichten Tag an der Frankfurter Hauptwache in
der Innenstadt, ohne dass einer der zahlreichen Umstehenden etwas dagegen
unternommen hätte.
Di., 31.08.04 Haaretz - At least 12 people were killed and dozens of others were wounded
Tuesday afternoon in two explosions within minutes of each other on two buses in
the southern city of Be'er Sheva.
Sa.,
28.08.04 AFP/BaZ. Zwei Angreifer haben am Samstag im
Westjordanland einen der Kollaboration mit Israel verdächtigten Palästinenser
ermordet. Nach Angaben palästinensischer Sicherheitskräfte wurde der 27-Jährige
vor einer Moschee im Flüchtlingslager von Amari vor den Augen dutzender Menschen
in Kopf und Brust geschossen.
Do., 26.08.04
Berlin (AFP) - Erneut ist in Berlin ein Jude auf offener
Straße angegriffen worden. Der 21-jährige Mann aus Litauen wurde im
Stadtteil Kreuzberg von einem 19-Jährigen in den Unterleib getreten, wie die
Polizei mitteilte. Zuvor habe der Tatverdächtige gesagt, er sei
Palästinenser und Juden müssten ermordet werden.
Mi., 25.08.04
AP- Jüdischer Friedhof in Bochum geschändet Unbekannte haben einen jüdischen
Friedhof in Bochum geschändet. Wie die Polizei mitteilte, brachten die Täter in
der Nacht zu Montag an rund 50 Grabsteinen Aufkleber an, die auf den 17.
Todestag des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß verwiesen.
Mi., 25.08.04
Jerusalem (AFP) - Palästinenser haben am Montagabend im Westjordanland ein Auto
beschossen und dabei ein Kind leicht verletzt. Nach Angaben der israelischen
Armee wurde der zwölfjährige Junge in ein Krankenhaus gebracht.
Der Vorfall ereignete sich auf einer Straße im Norden der Stadt Hebron.
Mo., 23.08.04
Juedische.at- In der
südlitauischen Stadt Alytus wurde vorige Woche das Denkmal für
Holocaustopfer geschändet. Unbekannte Personen haben das Denkmal mit
Sprühfarbe besprüht
So.,
22.08.04
Paris
(dpa) - Bei einem antisemitischen Brandanschlag ist ein jüdisches Sozialzentrum
in Paris zerstört worden. Menschen kamen nicht zu Schaden, weil die durch einen
anonymen Anruf alarmierte Feuerwehr ein Übergreifen der Flammen im Erdgeschoss
auf die bewohnten fünf oberen Etagen verhindern konnte. Die Täter beschmierten
die als Sozialküche genutzte ehemalige Synagoge im 11. Bezirk mit Hakenkreuzen
und Parolen wie «Tod den Juden».
Dachau
(ddp-bay). Auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte in Dachau hat am Freitag eine
Gruppe von Skinheads Lieder mit rechtsradikalem Inhalt gesungen. Nach Angaben
der Polizei handelte es sich um fünf bis sechs Heranwachsende aus dem Raum
Dachau und München, die zum Teil bereits «einschlägig» bekannt seien.
JPost -
Anti-Semitic and fascist slogans have appeared on the wall of a Jewish cemetery
in a northwestern Romanian village where 126 Jews died during World War II, the
local Jewish community said Friday. Jewish officials discovered anti-Semitic and
fascist messages at a cemetery in the village of Camaras, written in big red
letters in German, said Gavrila Goldner, chief of the local community in Cluj.
Goldner said the messages were recent and read "Jews out," and "Heil Hitler."
Mi.,
18.08.04
Schändung der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora - Die Leitung der Gedenkstätte
teilte folgendes mit: Die Hinweistafel wurde besprüht (schwarz) mit "Die ewige
Ratte - Mörder der Palästinenser", auf einem Transparent am Güterzug stand "Der
Amerikaner betreibt seit 500 Jahren Mord an den Indianern - was sagt die
Gedenkstätte dazu", auf einem Transparent am Stolleneingang stand "Wo bleibt die
Gedenkstätte bei der Ermordung der Palästinenser".
Di.,
17.08.04
Schwarza (dps/th)
- Unbekannte haben in den vergangenen Tagen Gräber auf
dem jüdischen
Friedhof in Schwarza (Kreis Schmalkalden- Meiningen) beschädigt. 22 Grabsteine
seien mit roher Gewalt umgeworfen worden, mindestens drei Steine seien
zerbrochen, teilte die Polizei am Dienstag mit.
Mo.,
16.08.04
Berlin (ddp-bln)
- Unbekannte Täter haben das jüdische Mahnmal in der Levetzowstraße in
Berlin-Tiergarten mit einem Hakenkreuz besudelt. Polizeibeamte entdeckten die
Schmiererei heute, noch ehe am Mahnmal eine Veranstaltung von Emigranten begann.
Sie schafften es allerdings nicht rechtzeitig, das Hakenkreuz zu entfernen,
sagte ein Polizeisprecher.
Paris (AP) -
Unbekannte haben eine Mauer vor der Kathedrale Notre Dame in Paris mit
antisemitischen Parolen beschmiert. Die Schmierereien, darunter ein Hakenkreuz
und die Aufschrift «Tod den Juden», wurden am Samstagmorgen entdeckt. Erst
Anfang der Woche war in Lyon ein jüdischer Friedhof geschändet worden.
So.,
15.08.04
Athen (spiegel)
- Der iranische Judo-Weltmeister Arash Miresmaeili hat seine Drohung wahr
gemacht. Zum Duell mit dem Israeli Ehud Vaks trat er heute nicht an. Der
Fahnenträger seines Landes hatte schon vor Tagen angekündigt, gegen keinen
Athleten aus Israel antreten zu wollen.
Do.,
12.08.04
JTA
- A Jewish cemetery was desecrated in the Czech Republic.
Unknown perpetrators scaled the walls of the cemetery in Hranice na
Morave last month and toppled 80 gravestones.
Rafah (inn) - Ein palästinensischer Heckenschütze hat am Donnerstagmorgen im
südlichen Gazastreifen das Feuer auf einen israelischen Soldaten eröffnet. Bei
dem gezielten Angriff wurde der Israeli schwer am Kopf verwundet.
Jerusalem (inn)
- Ein Palästinenser hat am Mittwochnachmittag an einem Checkpoint nördlich von
Jerusalem einen Sprengsatz gezündet. Bei dem Anschlag wurden zwei weitere
Palästinenser getötet, 18 Menschen wurden verwundet.
Di., 10.08.04
JTA
- Unknown attackers reportedly targeted Jewish interests in a Spanish enclave on
the Moroccan coast. A synagogue was stoned and an elderly man beaten with a wet
towel at the synagogue in Melilla, the daily El Pais reported Monday. The report
said attacks against the Chocron Synagogue had gone on for several weeks,
accompanied by shouts of “Jews out” as worshipers entered the building for
prayers
JTA -
Jews in New Zealand are reeling from the worst anti-Semitic
attack in the nation’s history. Ninety-five headstones were toppled over in the
Jewish cemetery at Makara, outside the nation’s capital of Wellington. The
cemetery’s chapel, used for prayers before burials, was gutted by fire, leaving
only swastika-etched walls standing.
JPost -
More than a third of Austrians believe that the Nazi era was in some ways
positive, although pro-Nazi sentiment in Austria has dropped over the past two
decades, according to a poll published Thursday.
JPost -
While on a tour of the museum at the Auschwitz death camp in Poland on Sunday, a
group of around 50 Jewish university students from Israel, the U.S. and Poland
were verbally attacked by a three-member gang of French male tourists.
Lyon (dpa) -
In der französischen Großstadt Lyon ist ein jüdischer Friedhof geschändet
worden. Rund 60 Gräber wurden laut Polizei mit Hakenkreuzen und keltischen
Symbolen beschmiert. Erst Ende Juli war es in Lyon zu einem antisemitischem
Vorfall gekommen. Drei jüdische Jugendliche waren von 15 anderen Jugendlichen in
einem Vorort grundlos angegriffen und zusammengeschlagen worden. Nur wenige Tage
vorher war der Friedhof von Saverne im Elsass geschändet worden.