Presseerklärung

                                                                                                     

                                                                                                                                                                                     Frankfurt 15. April 2005

 

Presseerklärung der Zionistischen Organisation Frankfurt e.V. und des Bündnis Regime Change Frankfurt zur Einladung des Iran zum so genannten „Wirtschaftstag Iran“ in der Frankfurter IHK.

 

Hiermit protestieren wir gegen die Einladung von Repräsentanten des Iranischen Regimes zum „Wirtschaftstag Iran“ der Industrie- und Handelskammer Frankfurt/Main am 21. April 2005 in Frankfurt.    http://www.frankfurt-main.ihk.de/veranstaltungen/2005/04/02578/

 

Unter der Parole des „kritischen Dialogs“ betreibt Deutschland seit über zwei Jahrzehnten die Stabilisierung des reaktionären Mullah-Regimes. Deutschland gehört zu seinen engsten Verbündeten und Handelspartnern. Über 400 deutsche Firmen unterhalten intensive Wirtschaftskontakte zum Iran (u.a. Daimler-Chrysler, Bosch und MTU, die Rüstungsgüter in großem Umfang in den Iran liefern bzw. dort produzieren). Im Gegensatz zu den Reden deutscher Politiker über Frieden und Menschenrechte ist Deutschland in herausragender Weise mitschuldig daran, dass das Mullah-Regime nun seit bald einem Vierteljahrhundert herrschen und seine Bevölkerung massiv unterdrücken kann.

 

Ein Regime welches für die Ermordung (z.B. Ehrenmorde und Steinigungen u.v.m.) von über 150.000 Menschen verantwortlich ist. Ein Regime, welches das Privatleben seiner Bevölkerung - von ihren intimsten Aktivitäten, bis zu den Filmen, die sie sehen und der Musik, die sie hören – permanent kontrolliert und das Tausende von Frauen auf der Straße wegen "unanständiger" Verschleierung festgenommen hat. Ein Regime das vermutete Gegner foltern, auspeitschen und verstümmeln lässt. Ein Regime welches nicht nur die Menschen im eigenen Land brutal unterdrückt, sondern auch zu den wichtigsten Unterstützern islamistischer Terroristen weltweit, wie z.B. der Hisbollah, der Hamas und des Islamischen Djihad, deren offen erklärtes Ziel die Vernichtung Israels ist, gehört. Einzig die US-Regierung setzte den iranischen Staat bisher unter Druck, indem sie auf dessen Zusammenarbeit mit palästinensischen Terrororganisationen verwies und den Mullahs vorwarf, Nuklearwaffen zu entwickeln, den befreiten Irak zu destabilisieren und mit Al Qaeda zusammenzuarbeiten.

Wir protestieren gegen die Unterstützung des despotischen iranischen Regimes durch die deutsche Politik und Wirtschaft. Wir solidarisieren uns mit den demokratischen Studenten- und Massenprotesten im Iran und unterstützen energisch ihre Forderungen.

 

Für die Gleichberechtigung von Frauen und Homosexuellen!

Für Presse-, Meinungs-, Versammlungs-, und Organisationsfreiheit!

Für die Trennung von Staat und Religion!
Für den Sturz des verbrecherischen Mullah-Regimes und die Verbreitung demokratischer Verhältnisse weltweit!

 

René Pollak

Zionistische Organisation Frankfurt e.V.

 

  Zionistische Organisation Frankfurt e.V.  Der Vorstand 

René Pollak, Nina Belovska, Dr. Zeev Izhar, Dr. Andreas Adler, Boris Schafranski

Ehrenvorsitzender: Prof. Dr. Arno Lustiger

 

 

 

 

 

 

                                                                        Aufruf zur Demonstration

 

Zeit: 21. April 2005  10 – 16 Uhr

Ort:  Internationale Handelskammer Frankfurt

direkt neben der Frankfurter Börse

 

                                                          Für Demokratie und Meinungsfreiheit

Gegen Despotismus und den islamischen Gottesstaat im Iran

 

26 Jahre Herrschaft des Gottesstaates im Iran. 26 Jahre Terrorherrschaft der Islamischen Republik im Iran. Vor 26 Jahren haben sich die Menschen im Iran gegen Monarchie, für Demokratie und Meinungsfreiheit entschieden und nicht für einen despotischen Gottesstaat.

Zum Jahrestag der Volksbefragung am 01. April 1979 sagen wir:

 

Nein zum islamischen Terrorregime!

Nein zur Verachtung der Menschenrechte!

Nein zur Herrschaft von Religion über alle sozialen, politischen und kulturellen 

            Angelegenheiten!

Nein zu jeglicher ethnischer und religiöser Diskriminierung!

Nein zur Unterdrückung der Frauen und Andersdenkenden!

Nein zu jeglicher religiöser und ideologischer Herrschaft/ Monarchie!

 

 

Ja zu Demokratie!

Ja zur Mitbestimmung!

Ja zur Presse-  und Versammlungsfreiheit!

Ja zu freien und unhabhängigen Gewerkschaften!

Ja zur Trennung von Staat und Religion!

Ja zur völligen Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen mit Männern!

Ja zur Gleichberechtigung von ethnischen Minderheiten!

 

 

ERHEBT EUCH UND PROTESTIERT GEGEN DIE DIKTATUR DES GOTTESSTAATES IM IRAN!

DEMONSTRIERT FÜR DIE FREIHEIT!

SETZT EIN ZEICHEN!

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